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Samstag, 05. Mai 2007




Mit dem Fahrrad  Richtung Türkei

Wir wollen nun so bald wie möglich in die Türkei einreisen. Diesen Radfahrer hatten wir schon einmal überholt. Er hat wohl auch die Türkei als Ziel. Und was ist er für ein Landmann?? Ein Franzose. (Wir sahen die kleine Trikolore an seiner Satteltasche.) Wir tanken ein letztesmal vor der Grenze den billigen griechischen Diesel für 0,93 EUR. Die Tankstellenleute sind sehr herzlich und laden uns auf einen Kaffee ein. Wir tanken auch Wasser nach, waschen die Felgen, und dann geht es in das Abenteuer Türkei.



Passkontrolle an der türkischen Grenze

An der Grenze haben wir mehrere Kontrollen zu überwinden. Der erste Zöllner fragt, ob wir ein motorrad dabei hätten. Nachdem wir bejahen, wundert er sich, wo wir es denn hätten? Wir zeigen ihm unsere Garage und er fängt zu lachen an. Er verweist uns nun an die Passkontrolle. Hier bekommen wir unsere Einreisestempel in den Pass. Dann geht es zur Zollkontrolle. Hier werden Wohnmobil und motorroller in den Pass eingetragen. Danach geht zur vierten Stelle, der abstempelt, dass wir die Zollkontrolle ordnungsgemäß durchlaufen haben. Der fünfte und letzte dann kontrolliert, ob all seine Vorgänger alle Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt haben. Zum Glück ist wenig an der Grenze los. Man stelle sich den Zeitaufwand vor. So haben wir ca. 1 Stunde gebraucht.



Türkei, wir kommen

Im ersten Ort besorgen wir uns am Geldautomaten türkisches Geld, können aber momentan nicht erkennen, welchen Kurs wir bekommen. Die Straßen sind recht breit und bis auf ein paar Kleinigkeiten gut zu befahren.



Hafen von Gelibolu

In Gelibolu angekommen, entschließen wir uns, auch zu übernachten. Hier rettete der Offizier Mustafa Kemal im Ersten Weltkrieg Istanbul und damit die Türken vor dem Zugriff der Alliierten. Das hat die Stadt am Nordostausgang der Dardanellen-Meerenge berühmt gemacht. Heute beherbergt der Ort einen geschäftigen Fährhafen, und nur in der Hochsaison sind die Sandstrände dichtbevölkert.



Eine gewaltige Brise geht in unsere Nasen

An der Meerenge herrscht heut starker Wind und die Gischt peitscht an die Kaimauer. Am Hafen ist ein geschäftiges Treiben und wir fühlen uns so mittendrin ganz wohl. Die Auslagen der Restaurants locken mit reichlich Fisch. Und so kehren wir ein. Die Vorspeisen sagen uns ganz besonders zu. Abends übernachten wir am Leuchtturm, der sich an der Steilküste befindet. Wir haben einen herrlichen Blick von hier oben auf die Dardanellen.



erster Kontakt mit der türkischen Küche

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