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Sonntag, 17. September 2017



wir tauschen mal wieder ein Buch

So, heute überlassen wir den Holländern und Engländern und Skandinaviern den FKK-Strand. Heute am Sonntag kommen auch gewöhnlich noch etliche Einheimische dazu. Also, liebe Leute, da habt ihr den Strand und unsere Liegen. Wir gehen stattdessen am frühen Nachmittag nach Plakiás, wollen auch noch ein Buch eintauschen an der Pension Thetis, wo wir es noch nie probiert hatten. Wir geben einen dicken Wälzer her und nehmen uns dafür "Warte nur, es passiert schon was", von Christos Ikonomou, Erzählungen aus dem heutigen Griechenland. Man glaubt ja nicht, wie schwierig es ist, Bücher zu finden, die keine Thriller sind. Dann spazieren wir von der Nebenstraße zurück an die Promenade und landen im Café Ostraco, riechen schon mal rein ins neue Buch, gehen auch online und warten, dass der Akku vom Apple wieder vollgeladen ist. Hach, schön, wenn man alle Zeit der Welt hat. Wir bringen dann alles heim und kehren zurück in den Ort, denn das soll heute unser letzter Tag hier in Plakiás sein. Wir wollen noch einmal in die Pizzeria Kri Kri, wo dem Herbert die Spaghetti mit Meeresfrüchten letztens so gut geschmeckt haben. Heute Abend die totale Enttäuschung. In den Nudeln (in roter Sauce statt weißer) befinden sich vier Miesmuscheln und eine Garnele, keine weiteren Meeresfrüchte. Was für ein Schmarrn. Zudem sitzen an einem Tisch weiter hinten ein paar Einheimische, singen lauthals und spielen auf einer Fidel, was total schief ins Ohr geht. Hoffentlich schmeißen die nicht noch das Geschirr auf den Boden (was bei großen Feierlichkeiten Tradition hat), sagt Annette. Puh, was für ein blöder Abend. Wir sagen der Bedienung, dass gar keine Meeresfrüchte bis auf die vier Dinger da in den Nudeln waren. Letztens wäre das Essen so gut gewesen. Sie fragt in der Küche nach: Man hätte das Essen ganz normal serviert, es wären außer den Meeresfrüchten auch Lachsstücke dabei. Salmon!, sagt Annette, you must be joking, there wasn't a trace of any salmon in there. Aber am Ende muss man das Essen ja doch bezahlen. Was soll man sich also ärgern? Auch wenn das Essen ein Tritt in den Hintern war. Zumindest hatten wir einen schönen Tisch ganz außen auf der Terrasse. Wir gehen heim und lösen uns innerlich schon von Plakiás. 



den Nachmittag verbringen wir im Café Ostraco



Stücke von Treibholz als Deckendekoration



nach Sonnenuntergang gehen wir wieder zurück nach Plakiás



wieder in der Pizzeria KRI KRI

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