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Donnerstag, 07. September 2017



morgens sehen am Supermarkt wir noch das Plakat vom gestrigen Konzert

So, jetzt noch die vierte schlaflose Nacht, wobei die darauf zurückzuführen war, dass in der Strandbar Ámmos ein Musikkonzert stattfand, und im Süden fängt alles bekanntlich spät in der Nacht an. Die Musik selbst war gar nicht so laut, sie war eigentlich ganz angenehm, nur mit Gitarren und so schön griechisch, aber dann frühmorgens um 2 oder 3 Uhr, wir haben nicht auf die Uhr geschaut, das Geknatter der Motorräder ohne Schalldämpfer, das hatte dann doch ganz arg genervt. Jetzt in der Früh um 6 Uhr fahren wir wieder direkt ans Ende der Strandpromenade, beim FKK-Abschnitt. Und dabei hatten wir gehofft, weiter vorn immer schön draußen unter den Bäumen sitzen zu können, wenn wir vom Strand zurück sind. Na ja. Annette nimmt dann gleich mal die Handtücher um 6:20 Uhr bzw. 7:20 Uhr, aber am Strand sind schon wieder 15 Plätze belegt. Hilfe, wo sind wir hier? Der Strandtag selbst ist heute nicht so heiß wie sonst, die Luft ist frisch und man könnte fast ein wenig frieren, aber nur fast, ha ha. Es ist auch der erste Tag seit Monaten, dass wir barfuß durch den Sand laufen können, während wir uns sonst mit Badelatschen an den Füßen Blasen geholt haben vom kochendheißen Sand. Heute ist auch die klapperdürre Frau wieder am Strand. Man kann sich an deren Anblick richtig erschrecken. Nur Haut und Knochen. Herbert glaubt, dass sie ja krank sein könnte, aber ist sie dafür nicht viel zu tiefbraun und sind ihre Sachen nicht viel zu figurbetont und in neon-pink, und das Haar wasserstoffblond? Und dann qualmt sie auch noch wie ein Schlot. Nein, Annette glaubt, das alles ist hausgemacht und Absicht. Annette, die extrem schmale Handgelenke hat (nur 4,7cm nehmen die auf dem Lineal ein), sagt immer, solch schmale Handgelenke haben nicht mal die Magersüchtigen, wenn sie nur noch 37 Kilo wiegen und kurz vorm Abkratzen sind, aber wenn sie die dürre Frau jetzt sieht, ist sich Annette nicht mehr so sicher. Wir bleiben heute bis halb vier am Strand, gehen dann zur Metzgerei, kaufen ein halbes Kilo Hackfleisch und kochen am Abend eine Bolognese. Dazu ein Glas griechischen Weins. Ach, was geht es uns gut. Und wehe, es will jemand Krach machen heute Nacht.



wieder ein schöner Strandtag



Herbert macht sich ans Kochen

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