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Sonntag, 10. September 2017



Herbert in der Küche

Im Supermarkt, also bei Peristeráki, schauen wir heute früh mal, ob sie Meeresfrüchte haben. In Paleóchora beim SYNKA hatten sie keine, und seitdem sind wir davon ausgegangen, dass die hier nicht zu haben sind. Das Warenangebot ist ja generell nicht so wie im übrigen Europa, das finden wir zumindest. Jedenfalls gibt es in der Tiefkühltruhe Meeresfrüchte, sogar verschiedene, sodass der Herbert heute Abend ein schönes Essen für uns kochen kann. Er hatte nämlich die ganze Nacht vom gestrigen Essen in der Pizzeria geschwärmt. Als wir vom Einkaufen zurück sind, gehen wir erstmal ins Wasser, wozu wir schon seit einigen Tagen zu faul waren. Oder vielmehr war es so, dass wir morgens bei 21°C Bordtemperatur kein Verlangen nach einer Abkühlung hatten. Aber wir sollten unbedingt noch die schönen Tage ausnutzen, bevor der Herbst kommt. Der Strandtag selbst ist dann wieder richtig gut. Im Wasser findet der Herbert heute seine Nixe wieder, nach der er schon so lange Ausschau gehalten hatte. Sie liegt dann in seinen Armen, er küsst sie auf den nackten Busen und dann macht er nur noch T-f-f-f ... T-f-f-f ... T-f-f-f. Ja, sagt die Nixe, ich bin eine salzige, ich bin keine süße; das muss man mögen . . . Vielleicht sollte der Herbert sich doch besser auf seine Frau an Land besinnen, zumal die Nixe ja im Winter hierbleibt. Eine lustige Situation gibt es heute noch am Strand. Am übernächsten Platz fängt ein Mann an zu schnarchen. Die einzelne Frau direkt neben uns verzweifelt langsam. Annette schaut gerade zu ihr hin, schmunzelt ihr zu und schüttelt den Kopf. Die Frau schmunzelt zurück und klatscht dann dreimal laut in die Hände, worauf das Schnarchen aufhört. Daraufhin müssen die beiden Frauen richtig lachen. Nach dem Strand gehen wir also wieder zum Supermarkt, kaufen die Meeresfrüchte, lassen sie daheim auftauen und fangen mit dem Kochen an. Das heißt, es fängt der Herbert mit dem Kochen an. Die Leute, die an unserem Platz vorbeigehen, gratulieren uns mal wieder zu diesem schönen Platz. Es wird schon dunkel, als wir mit dem Essen anfangen, das dem Koch wahrlich gelungen ist. An den Abwasch wollen wir aber jetzt noch nicht denken, aber der macht sich ja bekanntlich von allein.



das wird ein schönes Fresserchen



kalí órexi - guten Appetit

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