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Montag, 25. September 2017



wir verlassen Georgióupoli

Wir sind sehr früh auf, wollen wir heute doch nach Chaniá fahren. Wir sind schon in Hut und Mantel, aber dann schauen wir einander an und fragen uns, ob wir überhaupt Lust haben auf Chaniá? Am Ende hat Chaniá auch einen Venezianischen Hafen und diese und jene Moschee aus türkischer Zeit. Wir finden, dass wir uns Chaniá gar nicht mehr antun müssen. Überhaupt wollen wir die Insel jetzt verlassen; die Badesaison ist vorbei und wir wollen uns noch etwas auf dem Peloponnes tummeln. Epídavros, Náfplio und sowas  Also fahren wir in entgegengesetzter Richtung von Chaniá, nach Rethimno, wo wir die Fährtickets kaufen wollen. Dann müssen wir nicht im Hafen von Iráklio herumirren, und vor allem wissen wir, dass die Tickets im kleinen Reisebüro in Rethimno 183 EUR kosten sollen. Irgendwie hat jeder andere Preise, das kennen wir noch von Piräus. Als wir jetzt unseren hübschen Platz am Fluss verlassen, ist ganz schön Betrieb im kleinen Georgióupoli; anscheinend waren wir sonst immer schon viel früher unterwegs.



man findet uns im Café Day & Night in Rethimno

Vorsichtshalber stecken wir die alten Fährtickets ein, die im Mai 172 EUR gekostet hatten. Im Reisebüro erkennt uns der junge Mann sofort wieder. Annette zeigt ihm die alten Tickets, und dann stellt der junge Mann die neuen Tickets zum gleichen Preis aus. Also mit 25% Rabatt auf "Show Your Card" vom ADAC. Wir bummeln noch etwas durch Rethimno, setzen uns in eines der Cafés, das Day & Night und denken zurück an die schönen Wochen und Monate, die wir auf Kreta verbracht haben. Was es wieder für ein sensationeller Badeurlaub war, so unbeschwert und lässig. Vor allem morgens, wenn wir um 6 Uhr die Strände ganz für uns allein hatten. Aber auch alles andere war einfach schön, und die vielen Wind- und Sturmtage sind längst vergessen. Und Annette hat mal wieder den Beweis erbracht, dass man im Schatten genauso braun wird wie in der Sonne. Gegen 13 Uhr Ortszeit verlassen wir Rethimno und fahren die 79km bis Iráklio, die sich mal wieder endlos hinziehen, weil sich eine Kurve an die andere reiht. Nur gut, dass so wenig Betrieb auf der Nationalstraße ist, denn jetzt ist Siesta für die Einheimischen. Wir brauchen fast anderthalb Stunden für das kurze Stück. Im Hafen packen wir dann schon mal die Taschen für die Überfahrt. Die Fähre, die Knossós Palace, soll laut Plan um 21:30 Uhr ablegen. Wir fahren dann schon um 19 Uhr an Bord, legen die Decken und Kissen auf zwei Dreiersitze, setzen uns aufs oberste Deck und schauen zu, wie es immer dunkler wird. Bis zum Ablegen gehen uns alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Wirklich schön, dass wir jederzeit in unseren Reiseaufzeichnungen hin- und herblättern können. Pünktlich um 21:30 Uhr legt die Fähre ab. Wir gehen dann auch direkt zu unseren Plätzen, legen uns hin und versuchen zu schlafen. Im ersten Moment ist uns die Klimaanlage zu kalt, nur gut, dass wir die Decken dabei haben. Wir kommen schnell in den Schlaf.



ein letzter Blick auf Rethimo und den alten Leuchtturm



wir fahren gen Osten nach Iráklio



Ankunft in Iráklio, Inselhauptstadt



diese Fähre nimmt uns nachher mit



es geht an Bord der Knossos Palace



auf dem obersten Deck nehmen wir Abschied von Kreta, mit den schönsten Erinnerungen


 



zwei Leute - zwei Decken - zwei Kissen - Kalinichta

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