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Mittwoch, 20. September 2017



ein neuer Tag am Fluss von Georgióupoli

Heute findet alles draußen statt: das Frühstück, das Kaffeetrinken, das Abendessen. Und selbst das Haarschneiden, mit der Betonung auf selbst, denn Annette schneidet sich ihr Haar selbst. Erst mit dem Haarschneider hinten und um die Ohren und dann mit der Schere die Seiten. Als Spiegel nimmt sie das rechte Seitenfenster und schnapp schnapp, immer schön aus dem Handgelenk. Wir laufen auch wieder nach Georgióupoli, um Gemüse fürs Abendessen zu kaufen. Im Grunde ist es nur das Stück Brücke, das wir jetzt als Mehrweg haben; alles andere ist von der Entfernung her gleich. Unsere Leserin Martina schreibt uns und beglückwünscht uns zu unserem schönen Plätzchen. (Das machen auch immer ganz viele Leute, die an uns vorbeilaufen.) Die Martina glaubt, dass wir wohl hätten Packkünstler werden sollen, und wie denn wohl jetzt Annettes Hut in den La Strada gepasst hätte? Ja-a-a, das war ja der Grund, warum Annette keinen Strohhut wollte, sondern einen aus Stoff, den man auch mal zusammenknautschen und in die Tasche oder sonstwohin stecken kann. Unseren gesamten Kleiderschrank haben wir natürlich auch nicht mit an Bord, und doch immer noch viel zu viel an Kleidung. Am Ende hat man ja doch jeden Tag die gleiche Klamotte am Leib. Nächstes Jahr sollten wir uns noch viel mehr einschränken mit dem Sack und Pack an Bord. Heute Abend wird uns wieder das Haar feucht und klamm, während wir bis spät in die Dunkelheit draußen sitzen. An Bord haben wir dann 25°C und 60% Luftfeuchtigkeit, die sonst meist so um die 30% lag. Der Herbst kommt. 



die Gänse trudeln wieder ein


 


 



es gibt mal wieder Reis mit Gemüse

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