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Sonntag, 24. September 2017



ein letzter Abend für uns am Almirós in Georgióupoli

Als Herbert nachts um halb ein aufsteht, sind es noch 19°C an Bord. Eine Stunde später noch 18°C und morgens wieder nur 16°C. Der heutige Tag ist der einzige Wermutstropfen des ganzen Jahres, weil wir ja nicht zur heutigen Bundestagswahl gehen können. Wir sind nämlich Wahlgänger, sofern wir daheim in Deutschland sind. Bis zum Nachmittag können wir noch in Badehose und Bikini draußen sitzen, dann hängt der Himmel voller Wolken und die Luft scheint aus dem Kühlschrank zu kommen. Wir ziehen uns richtig an, essen früh zu Abend und warten auf die Ergebnisse der Bundestagswahl im Fernsehen. Ist ja erschreckend, wie die AfD zugelegt hat. Kann man ja nicht verstehen, wie die Ossis freiwillig von einer Diktatur in die nächste gehen wollen. Wie die ticken da drüben. Andererseits findet Annette es immer zum kotzen, wie man heute mehr denn je immerzu von Ostdeutschland redet. Man trennt das mehr als im ersten und zweiten Jahrzehnt der Wiedervereinigung. Zum Beispiel werden die Ergebnisse der AfD von Baden-Württemberg und Bayern und NRW einzeln aufgelistet, und dann heißt es: Soundso viel Prozent in Ostdeutschland. So geht das ständig in den Medien: Überschwemmungen in Ostdeutschland (statt zu sagen an der Elbe), Übergriffe auf Flüchtlingsheime in Ostdeutschland, und so weiter. Wieviel Jahrzehnte will man das noch so betreiben? Wir schauen uns später noch die Berliner Runde an. Wie der Martin Schulz sich wie eine zickige Ehefrau aufführt. Gottlob ist diese Witzfigur nicht Bundeskanzler geworden. Annette hat ihn immer als Bundeskasper bezeichnet, Bundeskasper und Lippenstift-Fuzzi. In der Berliner Runde zeigt er heute Abend sein wahres Gesicht. Wir schauen lange Fernsehen und es wird auch wieder eine kalte Nacht.

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