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Samstag, 30. September 2017



ein Bummel durch Nafplio

Jetzt sind wir wieder so richtig im Wohnmobiltrott. Umzingelt von hundert anderen Wohnmobilen, und da bleibt es auch nicht aus, deren Gewohnheiten mitzubekommen. Was Wohnmobilisten doch für Langschläger sind. Und dann geht ein jeder erstmal mit Fifi Gassi, steht anschließend draußen mit einem Pott Kaffee und einer Zigarette und beginnt den Tag. Es ist erschreckend kalt draußen, und für heute ist auch nur 1 Stunde Sonne angekündigt. Wir wissen gar nicht, was wir anziehen sollen. Nicht, dass wir keine warmen Sachen mithaben, aber man will es auch nicht übertreiben. So gegen 11 Uhr gehen wir mal los nach Nafplio. Auf den ersten Blick eine niedliche Altstadt, die eher an Städte in Frankreich oder Portugal erinnert. Die schmiedeeisernen Balkone und die vielen Blumenhecken, die an den Hausfassaden hochranken, das ist alles sehr beschaulich.



die schmiedeeisernen Brüstungen und die rankenden Blumen geben ein tolles Flair ab



auf dem Hauptplatz von Nafplio

Nafplio war für wenige Jahre ja sogar mal Hauptstadt Griechenlands, von 1829 bis 1834, unter König Otto von Bayern. Wir lassen uns durch die Gassen treiben und merken irgendwann, dass die kleinen Läden alle das gleiche anbieten. Wenn man die Sachen zum erstenmal sieht, ist alles noch richtig nett anzuschauen, aber irgendwann wird alles so beliebig. Und jeder dritte Laden ist eine Eisdiele, na ja, vielleicht etwas übertrieben, aber wir haben noch in keiner Stadt so viele Eisdielen gesehen. Dann eben jeder fünfte Laden. Wir wandeln über den großen Hauptplatz, auf dem sich mehrere Cafés befinden. Wir wollen auch irgendwo auf einen Cappuccino oder so einkehren. Die Zeit der Frappés ist für uns jetzt vorbei, jetzt muss etwas warmes her. Manche Gassen sind wirklich hübsch anzuschauen. An der Uferpromenade lassen wir uns in einem der Cafés nieder, kaufen anschließend ein Baguette, bringen das heim, essen etwas und gehen anschließend noch einmal los. Laufen bis zu dieser kleinen Mole, von der aus man fast hinüberspucken kann zu der kleinen Insel Bourtsi. Ein Hochzeitspaar kommt und lässt sich hier fotografieren. Eine schöne Kulisse, und welcher Grieche hat schon auf seinen Hochzeitsfotos einen bedeckten Himmel? Ist doch mal ein seltener Anblick. Hier hinten raus gefällt uns Nafplio ganz gut, aber die Gassen oder vielmehr die vielen kleinen Läden, die finden wir dann doch zu touristisch. Ein typischer Ort, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen. Glauben wir ja zumindest. Nach einem Eis beim Italiener kehren wir wieder heim. 26°C bei geschlossenen Fenstern und Türen, richtig schön schnuckelig. Der Parkplatz ist jetzt gerammelt voll, weil ja Samstag ist.



ein Blick in eine der Kirchen



schmale Gassen führen hinauf . . .



. . . und hinunter


 



und noch ein Blick auf die Insel Bourtsi



komm' an meine grüne Seite


 


 


 



beim Italiener in der Antica Gelateria


 


 

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