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Dienstag, 26. September 2017



die Nacht ist vorbei - wir erreichen Piräus

Wir werden erst wach, als die Durchsage kommt, dass man die Kabinenschlüssel an der Rezeption abgeben soll. Was, schon die ganze Überfahrt vorbei? Herbert schaut aus dem Fenster und sieht einige beleuchtete Fähren und den Hafen von Piräus. Das ging ja flott; wir erreichen den Hafen gegen 7 Uhr Ortszeit, packen die Decken zusammen und gehen noch mal aufs Außendeck. Es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, im Hafen von Piräus einzulaufen. Das Gefühl ist nur noch zu übertreffen, wenn wir an Lissabon vorbeifahren bzw. Lissabon besuchen. Jetzt aber schnell zur Parkgarage und runter vom Schiff. Alles geht wunderbar, und Herbert weiß auch, wie wir das riesige Hafengelände am leichtesten verlassen. Die Beschilderung - nach Kórinthos - ist wirklich dürftig, das wissen wir noch vom letzten Jahr, nur dass wir jetzt Tageslicht haben und letztes Jahr in der Nacht hier ankamen. Wir tanken unterwegs auch noch für 1,12 EUR/L Diesel. Was für eine Bambule auf den Straßen, wie hektisch es zugeht, vor allem, wenn man von rechts überholt wird. Bis Korinth haben wir 9,80 EUR Autobahngebühr zu zahlen. Wir biegen auch wieder ab zur Isthmos-Brücke, die über den Kanal von Korinth führt. Auf geht's zum Souvlaki-Frühstück.



die Taxis wittern ihr Geschäft



immer schön auf der A8 nach Korinth



wir sind am Kanal von Korinth



auf zum Souvlaki-Frühstück

Das Ambiente am Kanal ist zwar nicht mehr so gut, aber das ist uns jetzt egal; dafür schmecken die Souvlaki hier richtig gut. Schön ist, dass wir noch immer alle Zeit der Welt haben und nicht heute Abend schon gleich die andere Fähre nehmen, die nach Italien, so wie letztes Jahr. Wir können uns noch immer schön treiben lassen. Vom Kanal aus nehmen die wir Richtung Epídavros, die gut ausgeschildert ist. Es geht durch hübsche Landschaft - war es auf Kreta eigentlich auch so grün? Es geht durch den Ort Loutró Elenis, der am Meer liegt. Der Straßenrand sieht aus wie nach einer großen Überschwemmung. Die Straße kurvt dahin, aber Kurven sind wir ja gewöhnt. Irgendwann sehen wir eine Parkbucht, an der wir halten und den gestrigen Tag schreiben und schicken wollen. Dem Parkplatz direkt gegenüber steht das Frauenkloster Iera Moni Agnoudos. Ein Schweizer Reisebus parkt gerade davor. Als unsere Arbeit erledigt ist, gehen wir auch mal aufs Klostergelände. Annette muss sich einen Rock umbinden. Die kleine Klosteranlage hat eine idyllische Lage, alles so beschaulich. Die kleine Kapelle mit hunderten von Ikonen an den Wänden dürfen wir aber nicht fotografieren. Am Hang stehen drei urige Picknicktische, an die wir uns setzen. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit auf dem Peloponnes. Während wir hier sitzen, sehen wir bestimmt sechs oder sieben Wohnmobile an uns vorbeifahren.



weiter geht unsere Fahrt



wir besuchen mal das Kloster am Wegrand



alles so idyllisch und still



eine gute Figur auch im mottenzerfressenen Rock


 



was für eine schöne Landschaft



und immer weiter in Richtung Epídavros

Wir fahren dann auch weiter in Richtung Epídavros. Kurz vor dem Amphitheater gibt es eine Abbiegung zum Paralía Neas Epidávrou. Die nehmen wir und finden uns an einem niedlichen kleinen Hafen wieder. Da stellen wir uns hin und lassen die Wolken über uns hinwegziehen. Für die kommenden Tage ist sogar Regen angekündigt, und zwar für mehrere Tage. Aber wer's glaubt. Heute fahren wir nicht mehr weiter und lassen es ruhig angehen. Ein wenig steckt uns die Überfahrt auch noch in den Knochen. Nach einen Bummel durch den kleinen Hafen fängt am frühen Abend der Regen an. Zuerst können wir ihn auf dem Dach hören, später wird er zu einem Dauernieseln. Es gewittert auch mehrmals in der Ferne. Wir gehen sehr früh zu Bett, um 19 Uhr, fühlen uns wie erschlagen, schauen noch etwas fern und schlafen dann.



als wir zum Paralía Nea Epidávrou abbiegen, finden wir uns hier wieder



vorn die Boote - hinten wir



immer mehr zieht sich der Himmel zu


 


 



nach einem kleinen Bummel rückt der Regen an

 

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