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Donnerstag, 28. September 2017



der Morgen kommt mit einem schönen Sonnenaufgang

Heute früh trinken wir den ersten Tee des Herbstes. Annette zieht sich sogar ihre Hausschuhe an. Was wir nicht alles an Bord haben in unserem kleinen Kastenwagen. Anfangs sieht es noch ganz vielversprechend aus am Himmel, so blau und klar, aber dann ziehen wieder Wolken auf. Wir beschließen, heute einfach noch hierzubleiben, denn wer weiß, wann und ob wir mal wieder so ein nettes Plätzchen finden werden. Am späten Vormittag gehen wir nach Epídavros zum Einkaufen. Ganz schön was los bei den Segelbooten. Teils sitzen sie zu acht an Bord. Wir müssen schmunzeln, wie käseweiß manche von ihnen sind. Es ist überhaupt ein ständiges Kommen und Gehen hier im Hafen. Gestern Abend war noch so ein Andrang und manches Segelboot musste draußen in der Bucht ankern. Genauso sieht es übrigens bei uns an Land aus. Allein sind wir jetzt nirgends mehr. Wenn wir auf Kreta ein Wohnmobil in der Woche gesehen haben, so sind es jetzt zehn am Tag. Aus aller Herren Ländern: Vor uns Türken, hinter uns Bulgaren, aber doch hauptsächlich Franzosen und Deutsche, die sich auf dem Peloponnes tummeln. Scheint auch so, als würden sie extra jetzt im Herbst herkommen, weil es ihnen im Sommer wohl zu heiß ist. Aber uns wäre diese Jahreszeit jetzt zu ausgestorben und zu kalt. Na, jedenfalls trudeln wir irgendwann im kleinen Supermarkt ein. Apothekerpreise nehmen die da. Der Kilopreis für Tomaten liegt bei 2,50 EUR, bei Paprika bei 4,90 EUR. Aber immer noch besser als gar kein Supermarkt. Den Rest des Tages verbringen wir mit Lesen. Annette beendet heute "Cartes Postales from Greece", von Victoria Hislop, was ein großartiges Buch war. Sie fängt jetzt mit "Maps For Lost Lovers" von Nadeem Aslam an. Herbert wird mit seinem "Der provencalische Himmel" von Frederik Berger nicht so recht warm. Warm ist uns am späteren Nachmittag auch nicht mehr. Wir gehen zeitig an Bord und kochen uns wieder den Reis mit Gemüse. Es trudeln wieder jede Menge Wohnmobile ein. Wir kommen noch mit Nachbarn ins Gespräch, die uns erzählen, dass es zur Zeit schwierig ist, überhaupt einen Platz auf der Fähre von Ancona zu bekommen mit Camping-an-Bord. Sie erzählen uns auch, dass es letztes Jahr um diese Zeit viel wärmer war. Am Abend kommt auch wieder der Regen, aber sofern der Regen nur abends kommt und uns nicht den ganzen Tag verhagelt, haben wir nichts dagegen.



ein neuer Tag in Epídavros



wir gehen zum Einkaufen



der Yachtbetrieb ist noch in vollem Gange



im Supermarkt in Hafennähe



jetzt noch ein Brot - enna psomí, parakaló



schön, dass wir überhaupt draußen sitzen können

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