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Mittwoch, 06. September 2017



auf unserem Einkaufsweg in Plakiás

Seit drei Nächten kann Annette nicht richtig schlafen oder vielmehr, wenn sie einmal nachts aufwacht, kommt sie nicht wieder in den Schlaf. Und so kommt es, dass sie schon um 4:15 Uhr aufsteht und sich zum Schreiben hinsetzt. So im Dunkeln und mit Lampe an, das hat sie ja schon Monate nicht mehr getan. Sie schreibt kilometerlange Textblöcke von der gestrigen Überfahrt und allem und geht anschließend wieder zu Bett. Auf diese Weise kommt es, dass wir dann erst um 8 Uhr aufwachen. Jetzt aber schnell mit den Handtüchern an den Strand und den Platz reservieren. 8 Uhr ist ja 9 Uhr Ortszeit. Was für ein Schreck, als am Strand nur noch wenige Plätze frei sind. Unser alter mit dem großen Schirm ist natürlich belegt, und überhaupt sieht Annette nur noch 5 freie Plätze, so auf den ersten Blick. Hilfe, was ist denn jetzt los im September? Ist die Nachsaison die neue Hochsaison? Und heute ist der Himmel bewölkt, was immer sehr hübsch aussieht, wenn die Schatten der Wolken auf die Berge treffen. Das Panorama hier in Plakiás ist sowieso grandios, und der FKK-Strand von Plakiás hat sich zu unserem Lieblingsstrand entpuppt. Keine Felsplatten am Ufer und im Wasser, auf die man treten kann, und die Stranddusche ist die beste auf der ganzen Insel. Nach dem Frühstück sitzen wir lange an der Auswahl der gestrigen Fotos und können dann erst gegen 11 Uhr an den Strand gehen. Die Wolken machen es, dass wir heute bloß ein einzigesmal ins Wasser gehen. Wir cremen uns auch nicht ein. Rings umher hören wir nur deutsch und vor allem englisch. Wir bleiben bis 15 Uhr und sitzen dann bei uns am Platz unterm Baum. Was uns jetzt und schon seit einiger Zeit auffällt ist, dass die Zikaden gar nicht mehr solchen Krach machen. Die waren besonders hier in Plakiás immer besonders schlimm. Man hört sie jetzt überhaupt nicht mehr, während man im Juni / Juli verrückt werden konnte von ihrem Dauerlärm. Wenn wir mit offenen Seitenfenstern durch die Lande fuhren und überall waren sie zu hören. Die Zikaden können einen nämlich echt in den Wahnsinn treiben; die könnte man als Folterwerkzeug hernehmen.



die Wolken werfen Schatten auf die Berge



nachmittags sitzen wir wieder unter der Tamariske



der Mond als Seiltänzer

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