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Montag, 14. September 2015



wir verlassen Fécamp

Es scheppern die Takelagen an den Masten; es flattern die Wimpel und Fahnen im Wind wie wild, und es ist wie Herbst. Am späten Vormittag, gegen elf oder so, fahren wir weiter. Vielleicht ja nur bis Yport, dem Nachbarort von Fécamp. Wir müssen auch irgendwo eine Apotheke finden. Das versuchen wir beim Carrefour hier in Fécamp, aber vergeblich. Das kleine Yport ist dann ganz hübsch, aber wir kommen nirgends unter. Der Parkplatz an der Kirche ist voll von Wohnmobilen, aber gut steht man da nicht. Wir fahren dann weiter entlang der Küstenstraße, über Vaucottes und Vattetot-sur-Mer, bis nach Étretat. Die Apotheke dort ist jetzt, kurz vor eins, geschlossen. Mittlerweile regnet es auch.



Ankunft in Yport



auch Yport hat so steile Klippen



wir bleiben auf der Küstenstraße



ein Blick auf die Strandbucht von Vaucottes



schmal ist die Küstenstraße



wir erreichen Étretat

Immer weiter fahren wir, über Le Havre und über die Pont de Normandie, die schöne Brücke, die über die Seine geht. Wir sind nun im Département du Calvados. Als wir Honfleur erreichen, ist es so richtig am regnen. Wir wollen nirgends aussteigen, aber im nachhinein ist es schade, dass wir auf dem Stellplatz von Honfleur nicht unseren Wassertank aufgefüllt haben. Wir fahren weiter in Richtung Trouville / Deauville par la côte fleurie. Aber besonders sehenswert ist die Blumenküste jetzt im September nicht mehr. Es ist eine ziemliche Kurverei, und viele fahren hier entlang. Wir erreichen Trouville-sur-Mer und fahren zum Super U. Dort muss es doch wohl eine Apotheke geben. Gibt es, und einen Geldautomaten auch. Schnell schnell durch den Regen huschen. Es ist ein Wetter, bei dem wir froh sind, dass wir unsere schöne neue Wohnung im Rücken haben. Dass der Gedanke an eine Wohnung nicht nur Wunschdenken ist.  Es ist so richtig scheußlich heute, wobei der Regen kommt und geht. Gleiches gilt für die Sonne.



jetzt geht es über die Pont de Normandie - hier mündet die Seine in den Atlantik


 



Durchfahrt durch Honfleur



wir fahren entlang der Côte fleurie - der Blumenküste



ein Blick auf Trouville-sur-Mer



immer weiter geht es entlang der Küste, und immer stürmischer wird es

Immer weiter fahren wir, in der Hoffnung, uns irgendwo mal hinstellen zu können. Es ist mittlerweile sehr stürmisch geworden. Manchmal peitscht uns eine Sandböe ans Fahrzeug. Wir fahren über Blonville-sur-Mer und Houlgate und Cabourg. Alles sehr hübsche Orte mit viel Blumenschmuck; selbst im Regen machen sie einiges her. Hinter Cabourg kommt ein Schild: Maison de la nature et de l'estuaire (oder so ähnlich). Haus der Natur und der Mündung? Egal, aber da haben sie doch bestimmt einen Parkplatz, sagt Annette. Also biegt Herbert ab und siehe da, es gibt eine kleine Fläche für Busse und eine größere für Autos, aber mit Höhenbegrenzung. Jetzt um fünf kommt eh keiner mehr, und jetzt im September wohl auch nicht. Und so bleiben wir hier und stehen auf Asphalt, gewappnet für den weiteren Regen. Es schüttet noch ordentlich heute, und wir machen es uns an Bord gemütlich. Ach so, ja, wir haben mal die Tankzettel aufgehoben. Unser La Strada hat einen Durchschnittsverbrauch von 10,1 Liter auf 100km. (Der Phoenix hatte bei verhaltener Fahrweise und 90km/h auf Autobahnen so 18 Liter auf 100km.



wir haben unseren Schlafplatz gefunden



immer wieder kommen Regengüsse herunter, aber wir stehen sauber auf Asphalt



unsere Tagesroute ca. 110km

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