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Freitag, 18. September 2015



wir bleiben lange Zeit auf der A13, die uns durch Paris führt

Die Fernsehantenne funktioniert wieder, aber dennoch hatte Herbert der Fa. Crystop in Karlsruhe geschrieben und das Problem des sporadischen Nichtfunktionierens geschildert. Man antwortet uns, dass das Problem möglicherweise auf eine fehlerhafte Entstörung des Motors zurückzuführen sei. Dass wir noch einmal zu ihnen nach Karlsruhe kommen müssten. Na ja, die Garantiezeit läuft noch bis 27. Februar. Heute früh beim Frühstück müssen wir mit halbgefrorenen Lebensmitteln vorlieb nehmen. Das soll nicht etwa heißen, dass bei uns an Bord Minusgrade herrschen, sondern nur im Kühlschrank, der bloß auf mittlerer Stufe läuft. Die Flasche Wasser macht komische Geräusche mit den Eisklumpen darin. Die Scheibenwurst ist eisüberzogen usw. Das waren wir vom Phoenix anders gewöhnt; da war auf mittlerer Stufe alles gerade kalt genug. Auch daheim kühlt der alte Kühlschrank wie wild auf kleiner Stufe. Aber jetzt wollen wir erstmal losfahren, und zwar gehen wir recht bald hinter Évreux auf die Autobahn, die A13.



es geht auch durch mehrere Tunnel

Es ist nicht mehr weit bis Paris, und entsprechend dicht ist der Verkehr, und trotzdem flüssig. Wir lassen uns vom Navi leiten, und auf Autobahnen ist das Navi immer richtig toll. Wenn man über Land fährt, will das System ja immer, dass man in jeden Feldweg abbiegt, und manchmal ist man sogar dumm genug, das auch zu tun. Aber jetzt hier auf der A13 läuft alles wunderbar. Zwischendurch haben wir 4,10 EUR zu zahlen, und wir bekommen sogar den Eiffelturm zu sehen und fahren ein ganz kurzes Stück an der Seine entlang. Die Fahrt bleibt kostenlos bis zu unserer Ausfahrt Meaux. Unser heutiges Ziel ist Épernay, was, wenn man den Reiseführer so liest, das Pendant zu Cognac zu sein scheint. Nur dass sich in Épernay alles um Champagner dreht. Kurz bevor wir Épernay erreichen, kommt ein Platzregen herunter, der uns fast die Sicht nimmt. Dann die Enttäuschung: Der Stellplatz liegt doof und ist außerdem vollgestellt mit Autos und ausrangierten Linienbussen. Ganz toll. Wo sollen wir hin im Regen und überhaupt? Wir stellen uns auf den Parkplatz vom E.Leclerc und vertreiben uns die Zeit im Internet von McDonald's. Dann kommt ein Anruf: Es ist ein Bayer, der sich für unseren Phoenix interessiert und ob das Fahrzeug noch zu haben sei? Er hätte sich unser Angebot damals gespeichert. Nee, das ist längst verkauft, auf den Tag genau vor zwei Monaten. Aus Neugier gehen wir mal auf mobile.de und siehe da, unser alter Phoenix steht wieder zum Verkauf. Der Käufer hatte uns ja gesagt, dass er das Fahrzeug nur übergangsweise haben will, bis sein neuer Concorde Ende des Jahres ausgeliefert wird. Jetzt schauen wir uns die Fotos an. Die Yamaha ist raus und die Auffahrrampe auch, und auch das Idea Regalsystem aus der Garage, die befüllbaren Gasflaschen sind auch raus. Der Verkäufer verlangt jetzt 10.400 EUR mehr als wir im Juli. Ein stolzer Preis für ein 15 Jahre altes Fahrzeug, finden wir. Aus Neugier setzen wir es jetzt mal auf unsere Beobachtungsliste. Der Rest des Tages geht im Regen unter und es gibt keine weiteren nennenswerten Vorkommnisse.



Paris vor unserer Nase



ein kurzer Blick auf den Eiffelturm



Großstadtgetriebe



wir erreichen die Région Champagne-Ardenne



ein richtiger Platzregen setzt ein



Durchfahrt durch Montmort-Lucy



unsere Tagesroute ca. 242km

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