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Mittwoch, 09. September 2015



los geht die Fahrt gen Westen

Es werden noch die letzten Sachen eingepackt, fast alles aus dem Kühlschrank mitgenommen (den Kühlschrank können wir dann doch nicht abtauen, weil ja das Insulin drinnenbleibt) und zum Schluss noch die Fotosachen und der Laptop. Es kommt eine richtige Vorfreude auf, die uns in den letzten Jahren, als wir dauerhaft unterwegs waren, völlig abging. Natürlich packen wir viel zu viel ein, leichte Sachen als auch warme Sachen, aber es ist halt genug Platz an Bord. Die Jacken sind auf Kleiderbügeln und hängen an einer Kleiderstange, wie es sich gehört. Ja ja, sogar einen winzig kleinen Kleiderschrank haben wir im La Strada. Es stellte sich auch die Frage, wo wir eigentlich hinfahren wollen. Zur Nord- oder Ostsee oder zur Normandie und Bretagne? Frankreich hat dann das Rennen gemacht. Dort haben wir mehr Freiheit und die Stellplätze sind nicht so teuer wie in Deutschland. Es ist natürlich auch komisch für uns, jetzt nur für zwei Wochen wegzufahren. So wie wir es gewohnt sind, lohnt sich das kaum. Aber die Termine fressen uns halt auf.



wir überqueren die Saar und wollen in Merzig noch ein paar Tütensuppen kaufen



Ankunft im kleinen Luxemburg

So gegen halb zwölf fahren wir los. Gehen auf die A8 in Richtung Luxemburg. Aber wie so oft kommen wir in Luxemburg dann vom Weg ab, landen in Belgien und kommen über Tintigny und Florenville nach Frankreich. Es ist verdammt heiß heute; andererseits ist es ein tolles Reisewetter. Das Département des Ardennes begrüßt uns, wir durchfahren Charleville-Mézières und erreichen bald darauf die Région Picardie (kommt häufig in Kreuzworträtseln vor als Region nördlich von Paris). Schon lange halten wir Ausschau nach einem Platz für die Nacht, aber es findet sich nichts. Dann, in einem Ort hinter dem Dorf namens Rue de Paris sieht Annette einen Parkplatz in einer Seitenstraße. Herbert kann bequem drehen mit dem kleinen Schnucki und dann stellen wir uns auf diesen Platz. Es ist kurz vor 18 Uhr, aber die Sonne brennt wie wild in unser Wohnzimmer. Heute gibt es bei uns nur Tomaten mit Mozzarella und hinterher ein paar Weintrauben. Um 20 Uhr will Herbert den Fernseher einschalten für die Nachrichten, aber die blöde Antenne geht wieder nicht hoch. Und dabei waren wir doch gerade erst bei Crystop in Karlsruhe und haben komplett alles neu bekommen. Na ja, noch läuft die Garantiezeit, aber was kommt danach?



unterwegs machen wir mal eine Rast



Blick vom Rastplatz aus



Blick auf Charleville-Mézières während unserer Durchfahrt



hier wollen wir übernachten



erstmal gibt es das Abendessen



unsere Tagesroute ca. 350km

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