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Dienstag, 15. September 2015



auf der Fahrt nach Ouistreham

Wir haben hier im Grünen sogar guten Internetempfang. Heute zeigt sich das Wetter wieder von seiner besten Seite. Wir fahren dann weiter und biegen mal ab nach Ouistreham, wo es einen Stellplatz geben soll. Wir brauchen Frischwasser. An einem Nebenarm der Orne, dem Fluss, fahren wir entlang, bis wir an einem Hafen anlangen und an mehreren Parkplätzen, die aber alle Höhenbegrenzungen haben. Eine Brücke von nur 2m Breite führt über einen Kanal. Da müssen wir passen, und zwar nicht im Sinne von durchpassen. Wir kehren um zur Hauptstraße, überqueren die Orne und fahren diesmal an der Orne entlang. Am Ende befindet sich ein Fährhafen, der nach England rübergeht; jedenfalls wimmelt es hier von Engländern. Ganz hinten ist auch der Stellplatz, der uns aber nicht gefällt. Der Hahn fürs Wasser fehlt, und so probieren wir es gar nicht erst, mit der Bankkarte fürs Frischwasser zu bezahlen.



Ankunft am Fährhafen von Ouistreham



wir sind wieder auf der Küstenstraße - überall sind Höhenbegrenzungen

Wir fahren dann weiter, und zwar immer entlang der Küstenstraße. Über Hermanville-sur-Mer und Luc-sur-Mer usw. An mehreren Panzern und unzähligen USA- und Kanadafahnen vorbei und dem Union Jack. In Luc-sur-Mer gibt es einen Stellplatz direkt neben der Straße, mit Entsorgungsstation. Sie nehmen alle Karten, Visa und Mastercard und Maestro usw,. aber als wir den Schlauch  angeschlossen haben, stehen wir auf dem Schlauch, denn es werden unsere beiden Karten abgelehnt. Na toll. Fahren wir also weiter. Es gibt auf der Strecke einige offizielle Stellplätze, die aber alle rappelvoll sind. Vorbei am Croix de Lorraine, dem Kreuz von Lothringen geht es und an weiteren Panzern, durch Graye-sur-Mer und immer weiter auf der Küstenstraße. Das Fahren ist anstrengend, denn die Straße ist überwiegend schlecht und immerzu wummert und rappelt es, dass man Kopfschmerzen bekommt. Das Thema der Anlandung in der Normandie in 1944 bzw. der D-Day (Debarkation Day? Disembarkment Day?) ist zu einer richtigen Industrie geworden, überall hat man Museen gebaut und die Leute werden in Bussen hergebracht. In Arromanches-les-Bains können wir am Stellplatz mit einer 2-Euro Münze Wasser tanken.


 


 



wir fahren vorbei am Kreuz von Lothringen



auch hier in Graye-sur-Mer stehen die Wohnmobile - sie stehen überall



"Liberation Tour Europe" (Tour der Befreiung) - mit solchen Bussen kommen die Leute an



die heutige Fahrt ist mühselig, weil die Straße nicht die beste ist

Irgendwann erreichen wir St-Laurent-sur-Mer, wo sich der Omaha Beach befindet. Dort werden wir bestimmt parken können. Als wir dort ankommen, sehen wir ein großes Denkmal und eine Skulptur am Strand. Viele Informationstafeln sind aufgestellt. Viele Reisebusse kommen hier an, ganz viele der Leute hier sind Engländer. Wir können uns erstmal auf einen Parkplatz stellen und uns umschauen. Dann laufen wir ein wenig die Strandstraße entlang, bis wir einen besseren Parkplatz sehen. Dorthin fahren wir und richten uns ein für die Nacht. Das Wetter hält sich prächtig, und abends sind wir die einzigen weit und breit. Ganz so, wie wir es wollen. In der Nacht kommt schon der Regen, der auch für morgen angekündigt war.



Ankunft am Omaha Beach



diese Skulptur ist wohl recht neu



es gibt mehrere Infotafeln



wir haben einen schönen Platz gefunden


 


 



ein paar Pferde kommen des Wegs



Abend wird es am Omaha Beach, der sich kilometerweit hinzieht



unsere Tagesroute ca. 65km

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