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Freitag, 19. September 2014



dies ist der Stellplatz von Ascó

In der Nacht kam noch ganz viel Regen herunter, und morgens schlägt die Hitze schon wieder voll zu. Wir wollen gleich am Vormittag weiterfahren, auch wenn Ascó dann gar nicht so übel aussieht, so am Ebro gelegen und alles. Unsere Fahrt geht dann auch direkt am Ebro entlang. Der Fluss wird immer breiter und windet sich durchs Tal. Wir kommen an manch alten Ortschaften wie Ginestar und Móra d'Ebre vorbei. Ein Schild sagt uns, dass es sich hier im El Baix Ebro - den niederen Ebro - handelt. Die Fahrt gefällt uns sehr gut und wir sind froh, dass wir nicht an der Küste entlanggefahren sind. Bisher sind wir wohl drei oder viermal über die Pyrenäen gefahren, und im Rückblick gefällt uns die heurige Route vielleicht am besten. 



noch ein letzter Blick auf Ascó während unserer Weiterfahrt



es geht am Ebro entlang


 



ein Blick auf Ginestar



es wird viel Wein angebaut



es ist eine hübsche Fahrt

Nach etwa 50km ist die Stadt Tortosa erreicht, die aber nichts besonderes ist. Annette macht kein einziges Foto während unserer Durchfahrt. Dann kommt ein kurzes Stück an einem Kanal entlang, ein Stück die N340 entlang, bis wir zum Ebrodelta abbiegen. Nun wird es sehr ländlich. Die Felder stehen unter Wasser, aber man hat sie anscheinend mit Absicht geflutet. Das Land ist jetzt platt wie eine Flunder; die kleinen Wohnhäuser an den Feldern sehr einfach und bescheiden. Es muss ein entbehrungsreiches Leben gewesen sein, das man hier geführt hat. Heute scheinen nicht mehr viele Leute hier zu leben. Unsere Strecke zieht sich auf 26km zu unserem heutigen Ziel, die Straße ist in leidlich gutem Zustand.


 



wir erreichen das Ebrodelta



die Landschaft ist hier ganz platt



die Häuser sind bescheiden

Wir halten uns in Richtung Sant-Jaume d'Enveja und irgendwann ist unser Ziel erreicht. Der Platja de Migjorn. Ein Schild sagt uns, dass das Campieren hier verboten ist, aber es ist ja keine Saison mehr und wir wollen einfach mal hier bleiben. Es ist kein einziges anderes Wohnmobil da, das ist schon mal gut. Einen riesigen Grillplatz gibt es mit diversen Holzbänken nebenan. Der Strand ist ganz feinsandig, was eine Seltenheit ist am Mittelmeer. Auf den ersten Blick ist das alles gar nicht so schlecht, wäre da nicht der Müll, der überall am Boden verstreut liegt. Aber das ist kein Wunder, denn Mülltonnen gibt es hier keine. Wir verschnaufen erstmal und gehen dann an den Strand. Das Wasser ist natürlich ganz warm. Es sind nur ganz wenige Leute hier, und plötzlich hören wir zwei Frauen AAH schreien. Eine Welle hat ihren Strandplatz unter Wasser gesetzt. Jetzt raffen sie schnell ihre Sachen weg. Wir setzen uns abends beim Sonnenuntergang mit einem Glas Wein auf eine der vielen Holzbänke und schauen aufs Meer. Ein Hochzeitspaar kommt noch mit zwei Fotografen, die Fotos im Abendlicht machen. Es ist eine schöne Stimmung hier am Meer. Und das beste: Es geht ein ständiger Wind und es sind keine Fliegen in der Luft.


 



Ankunft am Platja de Migjorn



so haben wir uns hier hingestellt



das Wasser ist natürlich pottwarm


 



huch, eine Welle hat den Strandplatz überflutet


 



neben dem großen Grillplatz gibt es diese vielen Holzbänke



im Sonnenuntergang trinken wir uns ein Glas Wein



sie hat ja schon seit 30 Jahren nicht mehr geschaukelt



es wird Abend am Platja de Migjorn



unsere Tagesroute ca. 93km

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