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Mittwoch, 10. September 2014



im Original sieht der Vollmond viel besser aus

Der Vollmond sieht am frühen Morgen immer so gut aus. Jetzt ist es morgens an Bord auch nicht mehr so kalt mit nur 18°C, sondern haben wir so 20 bis 21°C. Den Unterschied merkt man schon sehr. Heute ist auch keine einzige Wolke am blauen Himmel. Es steht einem schönen Sommertag also nichts im Wege. Am Vormittag macht Annette sich ans Waschen der Gardine vom Alkoven. Puh, wie schwarz das Waschwasser danach aussieht. Während die Gardinen zum Trocknen hängen, gehen wir zum Pool. Es ist ein wahrhaft schöner Tag heute. Nur gut, dass wir noch nicht abgereist sind. Gegen 14 Uhr sind wir wieder bei uns am Platz. Jetzt können die Gardinen gebügelt und dann aufgehängt werden. Die blöden Gardinenhaken aus Plastik lassen sich so schwer bewegen in der Schiene, dass Annette richtig flucht. Heute ist alles aus Plastik und aus China. Irgendwann hängen die Gardinen dann endlich. Jetzt füllen wir ein paar Gießkannen Frischwasser auf und wollen auch etwas Abwasser ablassen, denn bei diesen Temperaturen mieft der Abwassertank schon etwas. Und wir nehmen ja keine Chemie her. Zuerst probieren wir es mit dem großen Abwasserbehälter namens Aquamobil, den wir schon seit Jahren an Bord und noch nie benutzt haben. Aber beim Ausgießen des Aquamobils ist uns der Druck zu stark. Das machen wir kein zweitesmal. Jetzt nehmen wir den guten alten 8-Liter Eimer, auch wenn Annette damit sage und schreibe 16mal zum Ausleeren gehen muss. Das ist ihr egal, auch wenn Herbert findet, dass sie sich das nicht antun soll. Sie sieht es als kleine sportliche Übung, zumal sie ja außer Schwimmen und Schnellgehen keinen anderen Sport treibt. Abends essen wir uns die restlichen Nudeln mit Bolognese. Spät abends, Herbert ist gerade zu Bett gegangen, kommt noch ein Film, ist es auf einsfestival? Er heißt Eastern Boys, Endstation Paris. Den schaut sich Annette noch bis zum Ende um 0:30 Uhr an. Ein starker Film.



wie immer findet man uns am Pool



Annette bügelt die Gardinen


 



sie flucht wie ein Kesselflicker, weil die verdammten Gardinenhaken aus Plastik so störrisch sind


 



beim allerletzten Eimer dröppelt das Abwasser nur noch

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