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Mittwoch, 17. September 2014



wir verlassen das FKK-Camp Eglantière

So viel Regen in einer Nacht. Wir hatten dann sogar noch Stromausfall, aber morgens ist alles wieder gut. Kein Regen, aber Strom. Als wir aus der Tür gehen wollen, steht dort eine Flasche Wein mit freundlichen Grüßen von Xavier und Isabelle, den Betreibern von Eglantiere. Es geht dann auch alles ganz schnell mit uns, und wir verlassen das Camp am späten Morgen. Jetzt geht es zum Intermarché in Castelnau-Magnoac, an den wir uns in den letzten Wochen so sehr gewöhnt haben. Wir tanken auch dort Diesel für 1,31 EUR/L. Dann geht es auf nach Süden. In Lannemezan kaufen wir noch mehr Lebensmittel beim Lidl, füllen die Gasflaschen auf und sind richtig erschlagen von der Hitze, die uns draußen erwartet. Jetzt sind wir wirklich froh, nicht eher von Eglantiere weggefahren zu sein, denn das Jahr ist ja noch so lang und die südliche Hitze groß.



beim Intermarché in Castelnau-Magnoac tanken wir - weil keine Quittung kommt, müssen wir die Zahlen aufschreiben



jetzt sind die Pyrenäen noch fern



in Lannemezan gehen wir auf die Autobahn, die A64

Wir wollen jetzt weder in Richtung Mittelmeer noch in Richtung Atlantik fahren, sondern mitten durch die Pyrenäen hindurch. Zumal die Ortschaften in den Bergen immer so hübsch aussehen. Von Lannemezan aus geht es jetzt erstmal auf die Autobahn bis Montrejeau. Für die 17km haben wir 3,30 EUR zu zahlen. Wir sind nun im Département de Haute Garonne. Dann geht es auf der N125 weiter und immer an der Garonne entlang. Es ist wieder mal eine sehr hübsche Fahrt, an Luscan vorbei und durch Orte wie Marignac und Saint-Béat. Die Häuser haben diesen typischen Gebirgscharakter und sehen heimelig aus. In Sait-Béat sehen wir auf der anderen Flußseite einen ausgeschilderten Parkplatz. Also fahren wir über die blumengeschmückte Brücke, aber das Übernachten von Wohnmobilen ist da verboten. Schade, dass unsereiner immer so ausgegrenzt wird. Denn immerhin ist es schon bald halb vier.



wir bleiben nur für 17km auf der Autobahn



heute nehmen wir zum erstenmal das Samsung Tablet als Navi



es geht die ganze Zeit an der Garonne entlang, und hier überqueren wir den Fluss sogar mal



Durchfahrt durch Marignac



Saint-Béat - Stadt des Marmors



wir durchfahren St-Béat



über diese Brücke zum Parkplatz



Blick auf St-Béat

Weiter geht unsere Fahrt also in Richtung Lérida, der französische Name für die spanische Stadt Lleida. Die Grenze kommt schon nach wenigen Kilometern. Die Straße windet sich weiter in tausend Kurven, bleibt aber in tadellosem Zustand. Der erste Ort auf spanischer Seite ist Les. Mit vielen Geschäften und noch mehr Franzosen, die hierher kommen zum Einkaufen. Man sieht jedenfalls nur Autos am Straßenrand mit französischen Kennzeichen. Weiter geht unsere Fahrt am Fluss entlang, und aus La Garonne ist La Garona geworden. Die nächste größere Ortschaft ist Bossóst und ähnlich heimelig und gebirgsmäßig. Dann kommt das Dorf Aubert und schon durchfahren wir die Stadt Vielha, die schon wieder diese großen Mehrfamilienhäuser hat, die für Spanien so typisch sind. Hinter Vielha hieven wir uns den Berg hinauf in vielen Serpentinen, aber unser MAN packt das ohne weiteres. Nun wird auch schon immerzu der 5km lange Tunnel - der Túnel de Viella - angekündigt. Wir halten schon die ganze Zeit Ausschau nach einem Platz für die Nacht, aber nun geht es erstmal durch den Tunnel. Er ist in erstklassigem Zustand, wie alles in Spanien, was den Straßenbau angeht. Direkt nach der Ausfahrt aus dem Tunnel sehen wir einen riesigen Parkplatz. Auf den stellen wir uns jetzt und verschnaufen erstmal bei einem Kaffee. Es ist mittlerweile 17 Uhr und wir sind recht kaputt vom Tag, von der Hitze und vom Fahren. Das alles sind wir nach 32 Tagen auf dem FKK-Camp nicht mehr gewöhnt. Die Temperaturen sind hier oben nicht mehr so gewaltig. Wir hängen auf den Sofas und gehen schon kurz nach halb neun zu Bett. Uff.



Spanien, wir kommen



die Straße windet sich weiter in tausend Kurven an der Garona entlang



Durchfahrt durch Les



Durchfahrt durch Bossóst



das kleine Aubert ist auch richtig gemütlich



immer gewaltiger werden die Pyrenäen



der Tunnel wird mehrfach angekündigt



tiptop ist es im Tunnel



direkt nach dem Tunnel kommt dieser große Parkplatz, auf den wir uns für die Nacht stellen



unsere Tagesroute ca. 94km

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