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Dienstag, 23. September 2014



wir sind von allen Seiten von Wasser umgeben auf unserer Weiterfahrt

Als wir gestern den dreckigen Strand gesehen haben und was alles so im Wasser herumschwimmt, stand eigentlich für uns fest, dass wir uns nicht an diesen Strand legen werden. Und somit bräuchten wir auch nicht länger hier verweilen. Das Wetter wird wieder bombig, und wir entschließen uns, jetzt doch weiter südlich zu fahren - wir hatten ursprünglich vor, von Valencia aus direkt nach Westen durchs Land zu fahren und die ganze Küste auszulassen. Jetzt soll unser nächstes Ziel Calpe sein. Gegen 10 Uhr fahren wir los.



wie idyllisch es hier zugeht

Wir sind ja hier auf einer Art Landzunge oder an einer Lagune. Jedenfalls ist hier überall Wasser, und kurz vor dem Dorf El Perellonet geht es übers Wasser. Landschaftlich ist es eine Idylle hier, aber die Ortschaften geben keine Fotos her. Auch stehen hier schon wieder so viele Treibhäuser. Hinter Mareny de Barraquetes kommt eine große Tankstelle mit Autowaschanlage. auf die haben wir nur gewartet, denn unser Phoenix braucht dringend eine Wäsche. Dann geht unsere Fahrt weiter, immer in Richtung Cullera, von wo aus wir auf die N332 stoßen. Es ist eine nette Fahrt; wir haben oft die Berge vor der Nase. Allzu lang ist unsere heutige Strecke ja nicht, nur so 100km.




Durchfahrt durch Mareny de Barraquetes



unser Phoenix kann eine Autowäsche gut gebrauchen



hier geht es ländlich zu



die Nationalstraße, die N332, geht mitten durch die Ortschaften



Durchfahrt durch Oliva



hier gibt es schon lange keinen Fluss mehr

Durch Favara und Bellreguard und Oliva und Gata de Gorgos geht es. Es muss schrecklich für die Bewohner dieser Orte sein, dass die N332 jeweils mitten hindurchgeht. Manche Häuser, die auf der Durchfahrtsstraße stehen, stehen wohl seit Jahren leer. Andere Durchfahrtsstraßen wie die von Gata de Gorgos sind recht hübsch. So, jetzt kommt noch Benissa und dann haben wir es nicht mehr weit. Immer gebirgiger und kurviger wird es, auch immer hübscher. Aus der Ferne können wir schon den großen Felsen von Calpe sehen. Die Häuser, die hier oben stehen, sind sehr rustikal und heimelig.



was für ein Ausblick aus dem Seitenfenster



der Felsen von Calpe kommt schon in Sicht



wir erreichen Calpe



vorbei geht es am Stellplatz Odissea, der schon richtig voll ist

Dann erreichen wir Calpe, wo wir vor fast drei Jahren das letztemal waren. Mei, wir es hier noch von Touristen wimmelt und wuselt. Unser Ziel ist der neue Stellplatz von Calpe, der erst seit ein paar Tagen oder Wochen besteht. Er nennt sich Mediterráneo Camper Area und liegt direkt hinterm Aldi. Wir kommen am anderen Stellplatz namens Odissea Camper Area vorbei, wo die Wohnmobile jetzt schon dicht an dicht stehen. Schrecklich. Jetzt kaufen wir beim Aldi erstmal mehrere Packungen Mineralwasser und sehen von dort aus schon, dass noch reichlich Platz auf dem neuen Stellplatz ist. Bei der Begrüßung gibt man uns ein Infoblatt in die Hand. Sie haben, aber das wussten wir bereits, ein Eröffnungsangebot für die Zeit vom 1. September bis 30. Juni: Der Stellplatz kostet in dieser Zeit nur 9 EUR inkl. allem, also Strom, Ver- und Entsorgung, Warmduschen, Toiletten. Nur das Internet ist nicht frei.



wir sind auf dem nagelneuen Stellplatz namens Mediterráneo Camper Area gut untergekommen

Wir suchen uns jetzt ein schönes Plätzchen aus. Das junge Betreiberpaar ist freundlich und hilfsbereit. Die Anmeldung geht flott vonstatten. Es stehen viele Deutsche hier, aber auch Belgier, Holländer und Franzosen. Wenig später kommen Leute aus Wismar hier angerollt, mit denen wir schnell ins Gespräch kommen. Der Mann sagt "da vorn stehen Leute aus Flensburg, da welche aus Ratzeburg, und wir sind aus Wismar". - "Und ich bin aus Rostock", sagt Annette. Ist alles voll in norddeutscher Hand hier in unserer Ecke. Mit den Wismaranern unterhalten wir uns dann den ganzen Nachmittag und sitzen abends bei einer Flasche Moselwein zusammen. Ach, den Dialekt aus ihrer Heimat hat Annette schon so lange nicht mehr gehört. Am frühen Abend, als die Sonne untergeht, sind die Temperaturen sehr angenehm; die Luft ist sehr trocken. Den ganzen Tag ging hier ein anständiger Wind. So wie heute kann es weitergehen. Nachts ist es angenehm ruhig hier.



beim Kartoffelschälen



unsere Tagesroute ca. 98km

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