d08.jpgd19.jpgd06.jpgd02.jpgd04.jpgd07.jpgd21.jpgd11.jpgd14.jpgd10.jpgd01.jpgd18.jpgd13.jpg

Donnerstag, 18. September 2014



einen Morgentee bei diesem Ausblick

Mit der nächtlichen Ruhe, wie wir sie 32 Nächte lang auf L'Eglantière hatten, ist es jetzt natürlich vorbei. Als sich Annette um 6:10 Uhr ans Schreiben setzt, fängt es sogar kurz mal an zu regnen. So früh am Morgen ist es noch stockfinster, aber als sie um 7:19 Uhr fertig ist und nochmal zu Bett geht, ist es immer noch nahezu dunkel draußen. Als wir später aufstehen, sind es nur 18°C an Bord, sodass wir uns zum Frühstück einen Tee genehmigen. Beim Losfahren kommt nochmal ein kräftiger Regenguss herunter, für zwei Minuten. Danach bleibt es trocken. Nach wenigen Kilometern erreichen wir die Region Aragón, aber dann sind wir in Catalunya, dann wieder in Aragón und immer abwechselnd mal hier und mal da. 



was für eine Landschaft - nach dem kurzen Regenguss sind die Straßen nass



die Tunnel sind ganz urig


 



hier kaufen wir ein Kilo Pfifferlinge

Unsere Fahrt führt an mehreren kleinen Stauseen vorbei, deren Wasser ganz türkis sind. Was für ein toller Anblick, nur dass sich die Seen alle auf der linken Seite befinden, sodass Annette während der Fahrt keine Fotos machen kann. Es gibt aber alle paar hundert Meter kleine Parkflächen, auch linkerhand, auf die wir uns stellen und von wo aus Herbert ein paar Fotos machen kann. In einer der wenigen Ortschaften, durch die wir kommen, sehen wir, dass die Leute Pfifferlinge verkaufen. Also halten wir an und kaufen ein Kilo (15 EUR). Weiter geht die Fahrt durch viele Tunnel, die teils nur knapp 200m lang sind. Die Tunnelwände sind oft direkt aus dem Stein gehauen und sehen urig aus. Es kommt dann auch ein Abschnitt, auf dem sich 13 Tunnel befinden. Sie sind durchnumeriert und jeweils nur wenige Meter lang oder kurz.



neben der Straße gibt es viele Parkbuchten, von wo aus man die Stauseen bewundern kann



das Wasser ist ganz türkis



die Felsen sind spektakulär



auf diesem Abschnitt gibt es 13 kurze Tunnel - Blick auf Nr. 7



Blick auf Tunnel Nr. 5 und 4



und da hinten befindet sich die Staumauer



kurvig geht es voran


 



das Ende der Tunnelzone ist erreicht



Blick auf Viacamp in der Ferne



eine Ladung Pfirsiche

Schon die ganze Zeit geht es nurmehr bergab und irgendwann lassen wir die Pyrenäen ganz hinter uns. Der Asphalt der Straße, der N230, ist so gut, dass wir schön gemütlich dahinrollen können. Die Ortschaften, durch die wir heute kommen, wie Vilaller oder El Pont de Suert, sehen alle gleich aus; sie haben nicht mehr diesen Gebirgscharakter. Jetzt noch durch Almenar und dann erreichen wir die Stadt Lleida. Hier wollen wir einen großen Supermarktkomplex finden, in der Hoffnung, dass sich darin auch Vodafone befindet. Ein Schild für einen Carrefour sehen wir, in Richtung Barcelona. Fahren wir also in Richtung Barcelona, aber irgendwie geht das schief. Wir landen in einem Wohngebiet und klimpern am Navi, als jemand an unser offenes Fenster tritt. Er fragt uns auf deutsch, wohin wir denn wollten? Er sagt, dass er viele Jahre in Holland gelebt hätte und holländisch, englisch, deutsch und natürlich spanisch spricht. Wir fragen ihn nach dem Carrefour, der ganz in unserer Nähe ist. In einem großen mehrstöckigen Gebäude mitten in der Stadt; wir sind vorhin sogar daran vorbeigefahren. Vodafone befindet sich auch darin. Oh gut. Jetzt müssen wir noch irgendwo parken, aber da es jetzt halb zwei ist und somit Siesta, und die Straßen und die ganze Stadt wie ausgestorben, finden wir leicht einen Parkplatz. Bei Vodafone kostet 1,6GB jetzt 20 EUR für 30 Tage. Das nehmen wir, und beim Carrefour noch eine Packung Würfelspeck für die Pfifferlinge.



Durchfahrt durch Almenar



wir erreichen die Stadt Lleida



hinter Lleida geht es auf der C12 weiter

Wir verlassen die Stadt bei 27°C. Weiter geht es nun auf der C12. Jetzt sind es noch gut 50km südwärts zu unserem heutigen Ziel in Ascó. Es ist nur ein Stellplatz für die Nacht. Die Landschaft ist nun flach und karg. Und schon ist Ascó erreicht. Der Stellplatz ist im Ort ausgeschildert; es ist ein großer Parkplatz nur für Wohnmobile. Die Autos stehen woanders. Es geht ein ziemlich kräftiger Wind, als wir aussteigen. Das richtige bei der Affenhitze. Herbert stellt die Stühle heraus; Annette macht Kaffee. Aber dann halten wir es nur eine Minute lang draußen aus, weil hier so viele Fliegen sind. An die haben wir ja gar nicht mehr gedacht; von denen gab es im letzten Jahr auch schon tonnenweise. Und vorhin hatten wir uns noch gewundert, warum unsere englischen Nachbarn drinnen sitzen? Jetzt tun wir es auch. Annette wäscht dann noch draußen an der Entsorgungsstation die Pfifferlinge; mei, wie sandig die sind. Abends gibt es dann bei uns die Pfifferlinge mit Rührei und Tomaten mit Mozarella und dazu ein Glas Wein. Noch später stehen wir hier mit vier anderen Wohnmobilen; von jeder Nationalität eines. Alsda wären die Engländer, wir, dann Belgier, Franzosen und Holländer. Das mögen wir immer, das buntgemischte. Es kommt auch immer mal die Eisenbahn angerumpelt, mit vielen Waggons. Aber für eine Nacht geht es hier schon.



Ankunft in Ascó - der Stellplatz ist gut ausgeschildert



auf dem Stellplatz von Ascó



hach, jetzt schön im Wind sitzen bei 27°C, aber nix da, die Fliegen verjagen uns im Nu



unser Abendessen wird zubereitet



Pfifferlinge mit Speck und Rührei und Tomaten mit Mozzarella und einem Glas Wein



unsere Tagesroute ca. 221km

back       |      next