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Samstag, 14. September 2013



wir verlassen das FKK-Camp L'Eglantière - ganz rechts ist noch der Fluss Gers zu sehen

Bevor wir aufbrechen, geht alles noch ganz schnell: Herbert geht mit beiden Laptops zum Restaurant für allerletzte Updates, während Annette nochmal mit dem Staubsauger durch die Wohnung wirbelt. Dann frühstücken wir noch und los geht es. Mei, nach fast vier Wochen Camping (25 Tage) sind wir das Fahren gar nicht mehr gewöhnt, und unser erstes Ziel ist auch nur Lannemezan, wo wir unsere Vorräte auffüllen wollen. Zuerst beim Intermarché, wo wir auch tanken, denn wer weiß, ob der Diesel in Spanien nicht teurer ist, so im Hinterland in den Pyrenäen? Wir tanken für 1,38 EUR/L. Dann geht es noch zum Aldi und Lidl. Um halb zwei sind wir mit allem fertig und können nun gen Süden aufbrechen.



ein letzter Blick auf die kleine Kapelle von Ariès-Espénan



diesen herrlichen Blick auf die Pyrenäen haben wir vom Intermarché-Parkplatz aus



beim Intermarché tanken wir dann auch noch

Hinter Lannemezan wird die Fahrt richtig hübsch; alles so schön grün und sauber. Die Ortschaften wie La Barthe de Neste und Hèches sind typische Gebirgsdörfer. Alles ist sehr beschaulich; die Straße windet sich um etliche Kurven, auch geht es immer an der Neste entlang, einem kleinen Flüsschen. Es kommen schon die ersten Schilder mit der Aufschrift Espagne par Tunnel und Tunnel ouvert (Tunnel geöffnet). Wir befinden uns nun im Vallée des Nestes - im Nestetal. Der Ort Sarrancolin ist auch recht hübsch, als wir hindurchfahren.



auf geht es nach Süden und in die Pyrenäen



die Dörfer hier sind typische Gebirgsdörfer



Durchfahrt durch Sarrancolin



und immer geht es an der Neste entlang

Kurz vor dem Ort Arreau geht es rechterhand zum Col d'Aspin auf 1.489m. Wir aber wollen ja südlich und durch den Tunnel. Dann erreichen wir Arreau und sind ganz hingerissen von seinem schönen Anblick. Der Fluss, die Neste, geht mittendurch und lässt seine Wassermassen mit Getöse durchrauschen. Das wäre aber schade, wenn wir hier nirgends anhalten könnten. Herbert fährt dann erstmal auf den Parkplatz vom Carrefour Market auf der Hauptstraße. Aber hier bleiben können wir ja im Grunde auch nicht. also drehen wir um und wollen mal über eine der Brücken fahren. Herbert, der Fuchs, hat wohl schon wieder eine Möglichkeit von weitem gesehen.



wir erreichen den Ort Arreau

Zuerst wollen wir uns der Länge nach vor einen Reisebus stellen, sehen etwas weiter entfernt aber ein Parkschild für Autos und für Autos mit Wohnwagen. Fahren wir doch da hin, und wo finden wir uns wieder? Auf einem richtigen Wohnmobilstellplatz. Parfait. Es sind auch nur ein paar Wohnmobile da. Lassen wir uns doch hier nieder und bleiben auch die Nacht, denn viel fahren wollten wir heute eh nicht. Wir machen uns dann auch gleich auf in den Ort, der ja wirklich allerliebst ist. Blumen überall, und dann die Häuser im typischen Gebirgsstil. Die Neste dominiert den Ort und hat mehrere Wasserarme, die durch Arreau fließen. Es ist ein süßer kleiner Ort, wo man gern seine Kur verbringen möchte. Und im Schnee geht es hier bestimmt hoch her, da entfaltet sich dann der ganze Charme, den Arreau hat.



wir kehren um und wollen über eine der Brücken in den Ort hineinfahren



ein Foto aus dem offenen Seitenfenster



so stehen wir auf dem Stellplatz von Arreau



wir gehen mal zur Touristinformation



das dauert und dauert hier



in der Touristinformation ist dieses kleine Museum untergebracht

Wir wandeln lange an der Neste entlang und auch ein Stück auf dem Circuit historique, einem historischen Rundweg. Stecken unsere Köpfe auch mal in die Touristinformation, aber da müssen wir so lange warten, dass wir es nach zehn Minuten aufgeben. Ach, wir freuen uns, dass wir im Ort so gut untergekommen sind, dass wir Arreau nicht verpasst haben. Dass die Orte in den Pyrenäen sehenswert sind, das hatten wir ja gewusst. Jetzt sind wir auch froh, dass wir diese Route gewählt haben und nicht die an der Küste entlang. Ein wenig abenteuerlustig sind wir ja doch immer.



wir wandeln an der Neste entlang



große Wassermassen rauschen durch Arreau



alles sieht ja so allerliebst aus



wir haben es doch gut angetroffen in Arreau


 



Blick auf die Chapelle Saint-Exupère



ein kurzer Blick ins Innere der Kapelle



ach, es ist wirklich hübsch am Ufer der Neste


 


 



wir bummeln durch die Geschäftsstraße von Arreau



dieses schöne alte Auto kommt des Wegs



manches Haus ist uralt



die Häuser haben typischen Gebirgscharakter

Abends essen wir uns die zwei Kilo Muscheln, die wir beim Intermarché gekauft hatten. Es standen so viele Leute an der Fischtheke an, und alle hatten sie Muscheln gekauft. Da hatten wir es ihnen gleich getan und auch zwei Kilo genommen. Hatten wir ja lange nicht mehr. Und der Sud tut dann auch richtig gut, denn abends wird es kühl. Auch geht hier die ganze Zeit ein Wind, den wir auf L'Eglantière überhaupt nicht hatten. Wir liegen dann mit unseren Wasserbäuchen auf dem Sofa und sehen zwei Wohnmobile, die nach 21 Uhr kommen und keinen Platz mehr bekommen, denn der Stellplatz ist nun rappelvoll. Na, wir sind mal gespannt, wie die Wohnmobilsituation heuer aussehen wird; es werden ja jedes Jahr mehr Wohnmobile, die unterwegs sind. Spät nachts kommt der Regen mit Blitz und Donner und dauert mehrere Stunden.



Voilà, die zwei Kilo Muscheln gibt es zum Abendessen



unsere Tagesroute ca. 49km

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