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Dienstag, 24. September 2013



weiter geht die Fahrt

So, heute soll unsere Fahrt weitergehen, obwohl wir dann noch bis fast 12 Uhr trödeln, bis wir endlich wegkommen. Wir sind dann auf der N332 und es ist ein Wahnsinn, wie hier alles zugebaut wurde. Soviel Bebauung, dass man nicht mehr erkennen kann, wo der eine Ort aufhört und der nächste beginnt. Soviel Geschäfte, jeder will verkaufen, alles so bunt. Wir kommen durch Guardamar des Segura, Torrevieja und so weiter. Es ist anstrengend, bei dem Autoaufkommen zu fahren; alle paar hundert Meter ein Kreisverkehr. Das alles tun wir uns an bis San Pedro del Pinatar, wo wir auf die Autobahn, die AP7 (kostenfrei) abbiegen, auch wenn uns dabei der Blick aufs Meer verlorengeht.



eine Ortschaft reiht sich an die andere



ständig kommen Kreisverkehre

Jetzt rollen wir schön dahin bis vor Cartagena, wo die AP7 einen großen Bogen um die Stadt macht. Annette ist keine gute Kartenleserin und einen Orientierungssinn hat sie schon gar nicht, und deswegen landen wir dann irgendwann auf der N332-1, die durchs Hinterland und nach Mazarrón führt. Hier fährt kein Mensch bzw. kein Auto außer uns, die Straße ist aber dennoch perfekt wie immer.



im Hinterland, auf der N332-1, geht es wieder ganz still zu



Mazarrón kommt in Sicht

Nach einer ziemlichen Kurverei - wir tanken sogar noch über Land für 1,37 EUR statt 1,41 EUR pro Liter - erreichen wir Mazarrón. Der Blick von weitem ist gar nicht übel, die Bucht und alles. Wir sehen ein großes Schild mit Namen für umliegende Strände wie Isla Plana, Los Madriles und La Azohía. Bei La Azohía klingelt es bei uns; den Namen haben wir irgendwo schon mal gehört oder gelesen. Also halten wir uns jetzt in Richtung La Azohía, das 9km entfernt ist, östlich von Mazarrón.



hier in Mazarrón biegen wir nach Osten ab nach La Azohía



die Palmen sind immer so schön



Mazarrón liegt in einer Bucht



auf der Küstenstraße geht es durch Isla Plana nach La Azohía

Wie hübsch die kleine Küstenstraße ist, wie hübsch die Blicke aufs Meer. Die Küste ist hier etwas zerklüftet, was ja immer besonders schön aussieht. Isla Plana und La Azohía werden immer in einem Atemzug genannt. Wenn das auf einer Insel ist, können wir das alles bestimmt vergessen. Aber es stellt sich heraus, dass Isla Plana ein kleiner Ort ist, durch den wir auch fahren. Von dort aus geht es ab in Richtung Meer und La Azohía. Die Fahrt wird jetzt immer hübscher, und weil die Saison praktisch vorbei ist, ist hier nur ganz wenig los in Sachen Autoverkehr.



hier hält sich die Bebauung in Grenzen



Ankunft in La Azohía

La Azohía ist dann ein ganz kleiner Ort, der in einer zauberhaften Bucht liegt. Durch eine Palmenallee fahren wir, und immer haben wir den Blick aufs Meer und die Bucht. So schön alles. Wir fahren durch den Ort bis ganz ans Ende und sehen dort fünf Wohnmobile auf einem kleinen Parkplatz direkt am Strand bzw. an einem kleinen Hafen stehen. Eine Lücke ist noch frei für uns, sehr freundlich vom Zufall. Da stellen wir uns also hin und sind ganz entzückt vom kleinen Hafen und dem ganzen Umfeld. Ein paar schöne Ferienhäuser stehen hier, sind aber jetzt nicht mehr bewohnt



Blick auf den kleinen Strand direkt vor unserer Haustüre



und wieder haben wir ein hübsches Plätzchen für uns gefunden

Wir haben belgische Nachbarn, und der Mann begrüßt uns mit den Worten, dass gerade heute früh die Polizei kam, dass alle Kennzeichen aufgeschrieben wurden und dann sie noch eine Nacht hier stehen könnten. Im letzten Jahr, so erzählt der Belgier, hätte er hier zehn Wochen lang gestanden, das Jahr davor sogar dreizehn. Er hat einen PKW dabei, den er in der Garage seines Varios mitnehmen kann. Wir reden dann noch eine ganze Weile; er gibt uns auch die Zugangsdaten fürs Internet von einem der Restaurants hier. Dann sitzen wir draußen und genießen den Blick auf die Bucht und das Geschehen der einheimischen Fischer. Abends hält Herbert sich mit der Kamera bereit für ein Foto mit Sonnenuntergang, denn hier, so hatte der Belgier es uns gesagt, geht die Sonne direkt über der Bucht unter. Es ist dann ganz wunderbar, in welch goldenes Licht die Sonne alles taucht. Wir sitzen lange draußen, bis wir fast nichts mehr sehen können in der Dunkelheit. Und vielleicht können wir ja doch mehr als nur eine Nacht hier in La Azohia bleiben.



es geht beschaulich zu



das Abendlicht kommt


 



unsere Tagesroute ca. 105km

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