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Dienstag, 03. September 2013

 

Morgens um 7 Uhr ist es heute richtig kalt an Bord bei nur 17°C. Ganz ungewohnt. Bis 11 Uhr sind es aber schon wieder 23°C an Bord, da sitzen wir längst draußen. Der Tag ist ähnlich wie die anderen; wir sind am Pool fast die einzigen, wir genießen das schöne Wetter und die Ruhe, die auf dem Camp herrscht. Das altmodische Thermometer oben an der Sonnenterrasse zeigt wie jeden Tag wohlige 26°C. Was wollen wir mehr? Eigentlich nicht viel - wir freuen uns schon an den ganz kleinen Dingen. Bis um drei bleiben wir am Pool, trinken uns dann wie fast jeden Nachmittag einen Kaffee bei uns unter der Markise und laufen um fünf mal über den gesamten Platz. Es sind jetzt ein paar mehr Plätze bewohnt, und fast alle Mobilheime sind es auch. Die Mobilheime sind wohl doch auf allen Camps sehr beliebt. Ist ja irre, wieviel Leute jetzt um fünf am Pool sind.

Am frühen Abend erhalten wir Nachricht von der Hausverwaltung Zwickau wegen dieser leidigen Geschichte mit dem Grünwuchs auf den Gehwegen, wofür man ja von uns ein Verwarngeld verlangt. Jetzt erfahren wir, dass ein Widerspruch gegen den Bescheid nicht möglich ist; man könne sich nur mittels eines Formulars dazu äußern. Das Verwarngeld sei in jedem Fall zu zahlen. Mittlerweile wissen wir auch, dass bei den Wohnungen im Haus, bei denen nur ein Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist, nur ein Verwarngeld von 10 EUR erhoben wurde. Hingegen bei uns beiden ja 20 EUR, da wir zu zweit im Grundbuch stehen. Total befremdlich. So hat das gesamte Haus ca. 100 EUR zu zahlen, und stünde ein Einfamilienhaus direkt nebenan, so hätte dieses vielleicht nur 10 EUR zu zahlen. Herbert findet im Internet mehrere Berichte über das Umweltamt Zwickau mit der gleichen Masche, und zwar schon seit dem Jahr 2010. Gern würde Herbert gegen das alles angehen, aber das will Annette auf keinen Fall. Sie will lieber zahlen und ihre Ruhe haben. Aber genau darauf spekuliert das Amt; und die Summe ist einfach viel zu klein.

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