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Donnerstag, 19. September 2013



unsere Fahrt geht weiter auf der N330

Wir sind wieder früh auf der Piste, und der Tag wird heute wohl hauptsächlich aus Fahren bestehen. Wir verlassen Teruel und biegen auf die N330, die hier anfängt. Jedenfalls begrüßt uns ein entsprechendes Schild. Die Straßen in Spanien sind ja immer bombig, und so kommen wir immer gut voran. Es ist eine hübsche und kurvenreiche Route. Wir kommen auch durch ein paar Dörfer. erreichen die Provinzia de Valencia, streifen kurz mal die Provinzia Castilla La Mancha und kehren zurück in die Provinz Valencia.



Durchfahrt durch Villel



die Route ist sehr kurvenreich



Durchfahrt durch Libros



Blick auf Ademuz



das Land bleibt hügelig

Vor der Stadt Requena fahren wir an endlosen Weinfeldern vorbei; dicke blaue Trauben hängen an den Weinstöcken. Wir halten auch mal an für ein Foto. Grr, essen kann man die Weintrauben nicht, sie sind schrecklich sauer. Der Boom des aufstrebenden Weinbaugebiets Utiel - Requena hat in jüngster Zeit Geld und Gäste in das kleine Städtchen gebracht, so lesen wir. Aber als wir nach Requena hineinfahren auf dem Weg zum Lidl, finden wir die Stadt nicht besonders sehenswert. Aber vielleicht bringt uns auch die Hitze um? Jedenfalls fahren wir weiter. Unser nächstes Ziel sind die Höhlen von Alcalá del Júcar und die Stadt Albacete. Also südwestlich.



bei Requena geht es an endlosen Weinfeldern vorbei



dicke blaue Trauben hängen herunter, aber sie sind schrecklich sauer



endlich können wir mal eine Pause machen

Wir sind dann schon ein paar Kilometer auf der N322, als endlich mal ein Rastplatz kommt, wo wir halten können. Und dann fragen wir uns, ob wir noch weiter über Land fahren sollen oder nicht doch langsam das Meer sehen wollen? Bei der Hitze haben wir kaum noch Lust auf Stadtbummel. Und so ändern wir kurzerhand unsere Reisepläne - richtige Pläne haben wir ja eh nie - fahren zurück zum Dörfchen Los Isidros und von da aus wieder auf die N330 in Richtung Süden. Laut Navi soll es einen Stellplatz in Jalance geben, also noch 30km zu fahren. Die Straße ist wieder kurvenreich und führt an einem Atomkraftwerk - Centro Nuclear - vorbei. Ein bizarrer Anblick so mitten in der Landschaft.



Durchfahrt durch Campo Arcis



ein Atomkraftwerk mitten in der Landschaft



hier auf dem Stellplatz von Jalance stehen wir gut

Der Stellplatz in Jalance ist dann recht schön, mit vielen Sitzbänken, Bäumen, Wasseranschluss und auch Entsorgungsmöglichkeit. Wie ein großes Picknickgelände ist das ganze. Wir sind die einzigen, aber kurz nach uns trudeln Engländer ein. Auf einem Schild lesen wir, dass das Aufstellen von Tischen und Stühlen, Hubstützen, Ausfahren der Markise, Aufhängen von Wäsche usw. verboten ist, da das als Camping gilt. Wir sitzen dann aber doch auf unseren Stühlen statt auf den Holzbänken. Ist das eine Hitze heute. Es geht gottlob ein kräftiger Wind, als wären wir schon am Meer. Abends kommt noch ein weiteres Wohnmobil, auch Engländer. Über Nacht lassen wir alle Fenster auf, weil die Temperaturen einfach nicht nachlassen wollen.



unsere Tagesroute ca. 179km

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