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Sonntag, 22. September 2013



der Weg zum Strand von San Fulgencio führt durch ein Stück Wald

Die Grillen zirpten, der Vollmond schaute gütig auf uns herunter, die Geräusche ebbten ab - so verging unsere Nacht auf dem Camper Park San Fulgencio. Jetzt am Vormittag ist es schon gleich wieder so heiß. Als wir mit dem Frühstück und dem Duschen fertig sind, kommt der Betreiber zu uns an den Platz. "I want to see you in my office" sagt er zu Herbert, der noch gar nicht ganz angezogen ist. Nanu, was will er denn?, fragen wir uns. Haben wir uns danebenbenommen, zuviel Strom oder Wasser verbraucht (was nie unsere Art ist)? Als wir später zu ihm gehen, hält er uns eine große Paëlla vor die Nase. Ob wir eine Portion davon wollen, denn man könne eine  Paëlla nicht nur für zwei Personen zubereiten. Und seine Frau würde die beste  Paëlla kochen, wir würden schon sehen. Wir sagen ihm, dass wir das gern tun werden, dass wir jetzt aber gerade auf dem Weg zum Strand seien - es ist kurz vor 11 Uhr - und da beschreibt er uns den Weg dorthin. Durch eine Unterführung, dann rechts und links herum und wir wären am Strand. Wir sollten mit der Kamera aufpassen, denn am Strand wären die Nackerten. Na, das wäre doch toll für uns. Ein FKK-Abschnitt am Strand. 



die Leute sitzen halb im Dreck

Der Weg führt dann durch ein Waldstück; wir haben also etwas Schatten. Auch geht ein leichter Wind. Es sind vielleicht 2km bis hin. Allzu viel darf man am Mittelmeer ja nicht erwarten, aber dass hier so viel Unrat herumliegen würde, hätten wir dann doch nicht erwartet. Auch mieft das Wasser eines Seitenarms, als würde man hier die Kloake ablassen. Der Strand selbst ist dann erstaunlich feinsandig und weitläufig. und tatsächlich gibt es in 250m einen Playa Naturista. Annette steckt dann auch mal die Füße ins Wasser, das ganz warm ist.



diese Mole gibt es am Strand



der Strand ist weitläufig und feinsandig



das Wasser ist ganz warm



der Playa Naturista, der FKK-Strand, ist in 250m



und überall die Hochhäuser - alle wollen am Meer leben



hier geht es in die Dünen

Wieder daheim melden wir uns beim Betreiber zurück. "Bring your plates" (bringen Sie Ihre Teller her) sagt er und schaufelt uns zwei Portionen auf die Teller. Und er hat recht, es ist die beste Paëlla, die wir bisher gegessen haben. Der Nachmittag geht dann so dahin, und um halb sechs sitzen wir auf dem Sofa, total gespannt auf die Wahlergebnisse. Als um sechs die Prognose und wenig später die erste Hochrechnung kommt und die CDU so deutlich vorne liegt, sind wir total erschöpft und ganz euphorisch. Weiter geht es mit Angela Merkel, und morgen werden die Aktienkurse durch die Decke gehen. Bis nachts verfolgen wir alle Diskussionen auf verschiedenen Fernsehsendern.



am kleinen Kanal entlang geht es wieder heimwärts

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