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Freitag, 13. September 2013



die Yamaha geht zurück in die Garage

Am Morgen ist es kalt und nieselig, sodass uns der Abschied morgen eigentlich nicht schwerfallen sollte. Es wird dann erstmal der Kühlschrank abgetaut, was einige Zeit in Anspruch nimmt. In der Zwischenzeit hat sich das Wetter stark gebessert; es ist sonnig und warm. Und daher will Annette ein letztesmal schwimmen gehen, diesmal ohne Herbert und nur mit einem Handtuch dabei. Um halb eins geht sie los, wie fast jeden anderen Tag auch. Aber dann sieht sie, dass das Reinigungsgerät, dass jeden Tag am Bassinboden hin- und herfährt, noch im Bassin ist, sodass ihre Schwimmstunde wohl ausfällt. Schade. Aber wer weiß, wozu das gut ist, denn vielleicht wäre sie ja heute, am Freitag dem 13., ertrunken, so ganz allein am Swimmingpool? Als sie zurück ist, schneidet Herbert ihr die Haare, dann schieben wir die Yamaha in die Garage und trinken einen letzten nackten Kaffee draußen. Jetzt werden wir doch wehmütig, als alles zum letztenmal passiert. Aber das zeigt nur, wie wohl wir uns auf L'Eglantière gefühlt haben. Wir gehen dann auch zum Bezahlen (für die 14 Tage, die in die Camping-Cheque-Zeit fielen, haben wir nur 11 Cheques zu nehmen; das Prinzip lautet 6=7 oder 11=14, und viele Camps aus dem Camping-Cheque-Verbund bieten das an). Dann landet auch der Teppich im Staufach, die Liegematten in ihre Plastikhüllen, Kühlflüssigkeit kommt in die Alde-Warmwasserheizung usw. Alles wird auf die Wintersaison ausgerichtet. Abends hören wir ein letztesmal das Käuzchen, das jeden Abend in die dunkle Nacht ruft. Ach ja, es war uns eine schöne Zeit hier - und den ganzen Tag nackend herumlaufen zu können war uns ein Genuss - aber jetzt freuen wir uns auch ein wenig auf neue Ufer, neue Abenteuer, neue Eindrücke.



der Teppich wird gefegt

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