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Freitag, 13. Oktober 2017



und immer das schöne Morgenlicht

Da haben wir ihn mal wieder, einen Freitag, den 13. Aber unser Internet geht schon seit gestern nicht mehr, ansonsten hätten wir das auf den heutigen Tag geschoben. Es heißt immer "nicht identifiziertes Netzwerk", und das System greift nicht auf unseren Router. Unsere anderen Geräte wie das Tablet oder der Apple kommen ins Internet, aber auf denen können wir die Reiseberichte nicht schreiben. Aber na ja, wir haben ja auch sonst nichts zu tun, wenn Herbert jetzt nicht stundenlang am Laptop herummurksen müsste. Nur gut, dass das Wetter immer noch mitspielt, dass wir nicht frieren müssen, weder tags noch nachts. Heute ist auch der letzte Tag, den wir unsere Concorde-Nachbarn noch bei uns haben werden. Mittlerweile haben wir uns auch oft mit ihnen unterhalten, denn im Gegensatz zu anderen Leuten schneiden wir sie nicht, weil sie so pompöse Wohnmobile fahren. Leute, die sich solche teuren Fahrzeuge leisten können, sind in der Regel ja recht niveauvoll. Wir gehen heute mal wieder die lange Strecke am Strand entlang, in Richtung Melissa Camp und Robinson Club und immer weiter. Auf halbem Wege kommen uns die beiden Concorde-Männer entgegen mit ihren Hunden. Annette sagt: Im ersten Moment haben wir euch nur an den Hunden erkannt. -- Ja ja, sagt der eine, früher hat man noch auf uns als Männer geschaut, und jetzt sieht man nur noch unsere Hunde . . . Und dabei sind die beiden noch richtig gut beisammen. Wir kommen wieder ins Erzählen, von Reisen hierhin und dahin. Sie fahren anscheinend immer gemeinsam, waren schon viermal in Marokko und planen nun eine Reise in den Oman. In Griechenland sind sie seit zwei Monaten, und in Nafplio hatten wir sie auch auf dem riesigen Hafenparkplatz gesehen, das ist uns später gedämmert. Wir erzählen ihnen von Nea Epídavros, wie hübsch wir da gestanden hatten mit Blick auf den Ort. Ja, sagen sie, man hätte ihnen gesagt, dass sie mit ihren großen Wohnmobilen nicht durch die Altstadt kommen würden, und so hätten sie auf Nea Epídavros verzichten müssen. Na ja, aber jetzt laufen wir erstmal bis ganz ans Ende des Strandes. Das Ende in entgegengesetzter Richtung ist aber hübscher. Den Rest des Tages verbringen wir wieder bei uns am Platz, wo sich auch die Concorde-Männer recht bald einfinden. Wir haben hier hinten am Rand eben doch den besten Platz.



saublöd hat sich die neue Nachbarin hingestellt

Gestern Abend im Dunkeln kam hier auch noch ein Hymer aus Pirna an, der sich total blöd hingestellt hat, zwischen uns alle. Eine Einzelfahrerin, wie sich später herausstellte. Heute früh sagte unser direkter Concorde-Nachbar, ein Augsburger, ihr, dass, wenn sie Kuschelcamping wolle, er noch drei Meter vorfahren könne, dann könne sie Kuschelcamping haben. Sie hätte ihm daraufhin gesagt, dass sie schon seit Jahren hierher käme und immer so parken würde, und ob er mit ihr kuscheln wolle? Der Augsburger verlor darauf ein wenig die Lust, was wohl großenteils auf ihren sächsischen Dialekt zurückzuführen war. Güscheln?, sagt Herbert. Ja, genau so hat sie das gesagt, platzt der Augsburger heraus, und dann lachen und spotten wir noch eine kleine Weile, unter dem Motto: Leute gibt's, die gibt's gar nicht.



wir sind wieder auf einer Strandwanderung



jetzt sind die Strandliegen verwaist



hier geht es nicht mehr weiter



was man nicht so alles findet im Sand

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