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Donnerstag, 19. Oktober 2017



auf der Autobahn im Morgennebel

Wie immer wachen wir früh auf, aber weil es noch so dunkel draußen ist, glauben wir, dass es noch ganz früh am Morgen sein muss. Wir bleiben noch eine Weile im Bett. Erstaunt sind wir, dass es dann schon halb acht ist, als wir aufstehen. Nach dem Frühstück stellen wir fest, dass wir hier sogar ein freies WIFI von Leroy Merlin haben. Wir fahren aber rüber auf den anderen Parkplatz, wo der Empfang besser ist. Haben wir das also auch erledigt und die letzten zwei Tage geschickt. Dann begeben wir uns auf die Autostrada, die A4. Es herrscht noch immer ein dichter Nebel und natürlich auch reger Verkehr auf der Autobahn. Wir sehen, dass eine Straße direkt neben der Autobahn hergeht, die SS11. Wenn wir die nehmen, könnten wir schön gemütlich dahingondeln. Das machen wir dann auch, wir nehmen die Ausfahrt Grisignano und fahren nebenher. Soviel Verkehrsaufkommen sind wir nämlich gar nicht mehr gewöhnt, genauso wenig solch niedrige Temperaturen. Draußen sind es nur 14°C. Wir schalten sogar die Heizung ein.



wir erreichen Peschiera del Garda

Wir schalten auch das Radio ein, Radio Monte Carlo (RMC), "Musica di Gran Classe". Und plappern alles nach, was sie so sagen im Radio. Das machen wir in jedem Land, in jeder Sprache, und italienisch geht immer besonders gut. Es geht an diversen Industriekomplexen und Einkaufstempeln vorbei. Das sind wir ja alles gar nicht mehr gewöhnt; in Griechenland wurden wir so richtig eingelullt, da gibt es solche Einkaufskomplexe kaum bzw. gar nicht. Gesehen haben wir sie jedenfalls nirgends. Die Beschilderungen sind gut, und irgendwann sehen wir ein braunes Schild: Lago di Garda 15km. Wir landen ganz im Süden des Sees, in Peschiera di Garda. Immer noch so kalt draußen. Wir fahren am See entlang in Richtung Lazise. Vorbei geht es an Gardaland und Movieland Park, den Vergnügungsparks, die jetzt geschlossen sind. Im Sommer würden wir hier nicht gern sein, wenn alles überlaufen ist rund um den See. Annette findet den Gardasee etwas überzüchtet.



in Peschiera del Garda



es geht über den Mincio oder einen seiner Kanäle



und jetzt immer schön durch die Ortschaften am See

Dann erreichen wir Lazise, Schwesterstadt von Rosenheim, unserer alten Heimat. Hier waren wir schon öfter mal. Die Parkplätze haben alle Höhenbegrenzungen, aber wir können in einer Seitenstraße parken. Was sollen wir anziehen? Am besten nicht zu wenig. Am besten die dicken Steppwesten. Ja ja, die haben wir mit, die haben auch noch Platz gefunden in unseren Staufächern. Wir werfen 3 EUR ein für zwei Stunden und bummeln dann durch Lazise. Ein netter kleiner Ort mit gut erhaltener Stadtmauer. In den Cafés sitzen noch genügend Leute, aber uns ist es zu kalt zum Draußensitzen. Herbert kauft sich nur ein Eis auf die Hand. Wir wandeln durch die Gassen und schauen auf den See. Der Himmel nimmt einen Hauch von Blau an, ansonsten ist heute alles diesig und irgendwie mystisch. Übernachten können wir in der Seitenstraße wohl kaum, und so fahren wir zum Nachbarort Bardolino, wo sich Herbert an einen Parkplatz etwas außerhalb erinnern kann. Auf den stellen wir uns und merken am Abend, dass uns die gestrige Überfahrt doch noch etwas in den Knochen steckt.



Ankunft in Lazise



ein Bummel durch Lazise


 



Lazise hat eine gut  erhaltene Stadtmauer


 


 



und wieder ein Eis


 



Lazise ist schön



Ciao Bella


 


 



Ciao Bardolino, wir kommen



Durchfahrt durch Bardolino



hier wollen wir übernachten



unsere Tagesroute ca. 155km

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