d14.jpgd01.jpgd10.jpgd08.jpgd11.jpgd04.jpgd21.jpgd18.jpgd19.jpgd13.jpgd07.jpgd02.jpgd06.jpg

Dienstag, 17. Oktober 2017



hier hatten wir übernachtet

Eine stürmische Nacht liegt hinter uns, und jetzt am Morgen wollen wir auf dem ollen Parkplatz auch nicht mehr länger stehen. Wir packen alles zusammen und fahren schon mal in den Hafen von Pátra, den neuen East Port. Vorher wollen wir noch tanken, denn in Italien ist dann ja alles wieder teurer. An der Tankstelle begrüßt man uns mit Kalimera, Guten Morgen, Full? -- Ja, nä, sagt Herbert. Nä heißt ja Ja, und damit hatten wir den gesamten Sommer über unsere Späßchen getrieben. (Sollen wir nochmal ins Wasser gehen? -- Nee. -- Nee heißt ja, also doch ins Wasser.) Der Diesel kostet jetzt 1,21 EUR/L. Der tankwart sagt uns noch, dass es heute nochmal 28°C werden sollen. Es ist etwa 9 Uhr Ortszeit und erstaunlicherweise kommen wir gut durch die Stadt. Keine Staus. Der Hafen ist auch noch ganz ausgestorben jetzt. Wir frühstücken erstmal und trödeln dahin. Gegen Mittag gehen wir zum Terminal der Minoan Lines und checken ein. Wir bummeln auch mal durch den Duty Free Shop, wo man vor Parfumflaschen nicht weiß, wo vorn und wo hinten ist. So ein Wartetag im Hafen ist ja wirklich unspektakulär, aber als dann eine Fähre der Grimaldi Lines einläuft, wird unsere Langeweile etwas eingedämmt. Ansonsten ist es wie letztes Jahr so, dass hier viele Illegale herumstreunen und immer wieder versuchen, an oder unter irgendeinem LKW unterzukommen. Und alles am hellichten Tag. Unsere Fähre soll um 19 Uhr ablegen und irgendwann ist unsere Wartezeit vorbei. Die Fähre kommt um halb vier und um halb sechs können wir schon unsere Kabine in Beschlag nehmen.



Durchfahrt durch Pátra auf dem Weg zum East Port, dem neuen Hafen



Pátra



im neuen Terminal checken wir schon mal ein


 



unsere letzte Stunde auf griechischem Boden hat geschlagen

Voll ist die Fähre jetzt im Oktober natürlich nicht. Wir stehen dann auf dem Oberdeck und denken an unseren schönen Sommer zurück. Annette sagt: Schade, dass es nur zwei Wochen waren. Herbert: Dafür waren es schöne zwei Wochen . . . Wenn wir uns vorstellen, dass andere sich wirklich mit wenigen Wochen begnügen müssen. Wir werden etwas wehmütig, als die Fähre ablegt. Schön, dass es noch einigermaßen hell ist, als wir einen letzten Blick auf Patra werfen. Die Leute auf Deck laufen mit Kaffee in Styroporbechern herum; na, da hätten wir jetzt keine Lust drauf. Im Self Service essen wir nur ein paar Pommes frites, denn das Essen auf den Fähren kennen wir. Mit Gedanken an Kreta gehen wir recht bald zu Bett. Wenn, dann würden wir den Peloponnes nicht mehr in Erwägung ziehen. Viel zu überlaufen und längst nicht so charmant wie Kreta. Wir haben übrigens ca. 800ml Sonnencreme verbraucht und fünf oder sechs Stifte Lippenpomade. Und jetzt freuen wir uns, wenn das Wetter hält und wir noch ein wenig um den Gardasee herumkurven können.


 



es geht los



noch ein Foto von der Basilika Ágios Andreas mit Starkzoom



Adieu Pátra und Ellada


 



im Self Service . . .



. . . und im Bett

back       |      next