d10.jpgd08.jpgd01.jpgd07.jpgd04.jpgd18.jpgd06.jpgd13.jpgd21.jpgd19.jpgd02.jpgd11.jpgd14.jpg

Samstag, 21. Oktober 2017



weiter geht es entlang dem Ufer des Gardasees

Wieder nur 16°C, als wir noch im Bett liegen. Herbert will die Heizung einschalten. Warte, warte, ich muss ja erstmal den Gashahn aufdrehen, und die Luftdüsen sind auch noch geschlossen . . .Den ganzen Sommer über hatten wir ja immer nur die Gashähne für den Herd und den Kühlschrank aufgedreht. Erstaunlich, dass wir noch nicht vergessen haben, wie die Heizung überhaupt eingeschaltet wird. Beim Frühstück ist es dann mollig warm, fast schon zuviel. Und wieder so ein Nebel über dem See. Vielleicht ist das ja jetzt im Herbst immer so am Gardasee, dass der Nebel nicht abzieht. Gegen halb zehn fahren wir weiter, fahren durch Torri di Benaco und Pai und Castelletto di Brenzone und immer weiter in Richtung Malcesine. Alles total überreguliert; nach jeder Ausfahrt ein Parkverbotsschild mit Abschleppzeichen, und "Controllo elettronico della velocità", als wäre der Schilderwald in Sachen Hotels und Werbung noch nicht genug. Trotzdem ist die Fahrt hübsch.



Durchfahrt durch Castelletto di Brenzone



wir erreichen Torbole

Hinter Malcesine geht es durch mehrere Tunnel, dann kommen Torbole und Riva del Garda, die uns beide nicht mehr so gefallen. Die drei Orte im Süden hatten uns gut gefallen, und überhaupt ist es ganz nett am Gardasee, aber als Urlaubsgegend käme der Gardasee für uns nicht infrage. Zumal wir uns schwertun damit, in Süßwasserseen zu baden. Wir verlassen den Gardasee in Richtung Arco und nun geht es in die Dolomiten, durchs Valle del Laghi und immer weiter hinauf und hinein in die Berge. Das Landschaftsbild ändert sich total, die Orte sind ursprünglicher und echter. Und der Nebel ist weg; es ist strahlender Sonnenschein. In Sarche biegen wir ab nach Tione di Trento und da wiederum gen Norden nach Madonna di Campiglio. Das Herbstlaub ist ein wahrer Traum; so viele Fotos kann man gar nicht schießen. 



wir erreichen Arco



es geht in die Dolomiten


 



grandiose Landschaften


 


 



vorbei geht es am Skilift von Madonna di Campiglio

Madonna di Campiglio begrüßt uns mit einer großen Skiliftanlage, dann geht es durch einen längeren Tunnel. Wir sind mittlerweile auf immerhin 1.553m Höhe. Und noch etwas weiter hinauf geht es hinauf auf 1.681m, bis wir Campo Carlo Magno erreichen. Gern würden wir ja auch irgendwo stehenbleiben, damit wir nicht zu viele Eindrücke an einem Tag haben. Wir sehen das Hotel Casa del Campo, wo man schön draußen sitzen kann. Schräg gegenüber einen Parkplatz für den Winterbetrieb. Jetzt ist da keine Menschenseele. Da stellen wir uns hin und kehren im Hotelrestaurant ein auf einen Radler und einen Caffè Latte. Was für ein schönes Plätzchen, was für ein grandioser Blick auf die Berge. Gegen 15 Uhr sind wir wieder daheim und wollen hier ja auch übernachten. Vor unserer Nase gibt es einen Golfplatz, der aber jetzt ungenutzt ist. Wir freuen uns auf einen schönen Abend und glauben, dass es hier stockdunkel sein wird.



in Campo Carlo Magno halten wir an diesem Hotel



wie hübsch man hier sitzen kann


 



hier wollen wir übernachten



unsere Tagesroute ca. 115km

back       |      next