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Mittwoch, 18. Oktober 2017



morgens in der Spielhölle, wo die Geräte auf Stand-by nur wenig Krach machen

In unserer Innenkabine ist es natürlich stockdunkel bis auf den schmalen Lichtspalt, der durch die Kabinentür fällt. Welche Uhrzeit gilt eigentlich auf der Fähre? Wir kennen es so, dass man auf den Fähren die griechische Zeit nimmt, aber die Minoan Lines gehört ja jetzt zu Grimaldi, läuft unter italienischer Flagge und hat auch schon einen ziemlich italienischen Einschlag. Wir wollen ja das Frühstück ab 8 Uhr nicht verpassen. Das erstemal werden wir wach um 4:40 Uhr. Oder 5:40 Uhr? Um sechs stehen wir auf, oder ist es schon sieben? Die Uhr draußen auf der Treppe zeigt 4:25 Uhr an, auf dem anderen Deck 6:40 Uhr und woanders 7:42 Uhr. Na ja. Wird wohl auf 8 Uhr zugehen. Und ja, die Uhr an der Bar zeigt kurz vor 8 Uhr an. Beim Frühstück sind wir die ersten, aber der Frühstücksraum füllt sich recht bald. Hier können wir jetzt schön sitzen und uns die Zeit der Überfahrt verkürzen. Mit unserer 30% Rabattkarte zahlen wir dann auch nur 6,30 EUR statt 9 EUR. Draußen ist es noch ziemlich neblig. Nach dem Frühstück gehen wir mal aufs Oberdeck und lassen uns durchpusten. Direkt kalt ist es nicht, aber arg windig. Und was für ein Nebel.



beim Frühstück im Restaurant



was für ein Nebel


 

Am frühen Nachmittag, als wir auf der Kabine sind, hören wir immer so ein fernes Geräusch. Hört sich an, als würden sie auf den Knopf für die Lautsprecherdurchsagen drücken, aber nichts sagen. Immer zweimal, so ein ganz leises Brummen. Kann ja eigentlich nur das Nebelhorn sein. Wir gehen mal aufs Oberdeck und da ertönt es gerade wieder. Aber jetzt richtig laut und durchdringend. Hinten am Heck geht es nochmal los. Das geht einem durch und durch. Man sieht aber auch nix. Wir erreichen Ancona gegen halb vier. Im Nebel. Als unsere Cruise Europa wieder ablegt, läuft die Hellenic Spirit ein, die gestern anderthalb Stunden vor uns Pátra verließ. Jetzt noch das letzte Stück bis Venedig, wo wir mit Verspätung einlaufen. Der Hafen ist neu und wohl ganz weit außerhalb der Stadt. Von Venedig sehen wir nichts, und das nicht nur wegen des Nebels. Wir rollen um 0:20 Uhr von Bord, richten uns nach der Beschilderung Tutte le Direzioni, dann Autostrade, landen auf einer Tangenziale und biegen ab zu einem Industriekomplex, wo sich auch Metro und Leroy Merlin befinden. Wir stellen uns auf den Parkplatz der Metro und sind um 0:45 Uhr im Bett. Dort finden wir, dass wir nächstesmal auch nur bis Ancona fahren würden. Dann kommt man noch bei Tageslicht an und kann über Land schneller unterwegs sein. Eine Kabine würden wir auch nicht mehr nehmen; die muss man zwei Stunden vor Ankunft verlassen und dann ewig im Salon herumhängen. Nächstesmal käme Camping an Bord infrage.



Ankunft in Ancona



Ancona am späten Nachmittag



als wir ablegen, läuft die Hellenic Spirit der Anek Lines ein



Ankunft in Venedig mit 2h Verspätung

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