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Samstag, 14. Oktober 2017

Große Aufbruchstimmung herrscht am späten Morgen. Man putzt noch die Windschutzscheiben und packt so langsam alles zusammen. Unsere beiden Concorde-Nachbarn sagen uns, dass es von hier aus nach Delphi und zu den Meteora-Klöstern gehen wird und dann ab auf die Fähre in Igoumenitsa am nächsten Freitag. Ihren Hunden zuliebe wollen sie die Fährfahrt so kurz wie möglich gestalten und daher nicht von Patra aus ablegen, und auch schon in Ancona von Bord gehen, nicht bis Venedig draufbleiben. Ja ja, sie sind doppelt eingeschränkt, sowohl mit den großen Fahrzeugen als auch mit den Hunden. Sie hatten uns auch erzählt, dass sie extra für die großen Fahrzeuge den LKW-Führerschein gemacht haben. Beide Concordes sind 9m lang, und der mit dem Alkoven ist 3,85m hoch. Hat Annette also doch immer recht gehabt. sie findet immer, dass die neueren Generationen Concorde und Phoenix viel höher sind als unser Phoenix aus Baujahr 2000, nämlich 3,65m. Der mit dem Alkoven hat seinen Concorde gekauft, da war das Fahrzeug erst ein halbes Jahr alt. Der Vorbesitzer hatte alle Schikanen einbauen lassen, alles an Technik, um autark sein zu können (Annette sagt immer, mit solchen Fahrzeugen können die einen Atomkrieg überleben). Der Vorbesitzer war anscheinend ein totaler Neuling in Sachen Wohnmobile und dachte sich, so ein dickes Monster müsse schon her. Er wollte damit an den Gardasee bzw. fuhr wohl auch dahin und kam dann mit dem dicken Monster nirgends unter. Also weg mit der dicken Kiste und ein kleineres her.



Anglerglück

Dann sind die beiden Concordes also weg. Sie Sächsische parkt nun um und stellt sich ähnlich blöd wieder hin und nimmt nun dem anderen Concorde - hier sind ja noch zwei weitere Concordes - die Aussicht. Wirklich blöde, warum sie sich nicht wie alle anderen in eine Reihe stellen kann, sondern ganz nach vorn an die Abbruchkante muss. Unser Nachbar über Eck, Leute aus Berlin, schalten ihren Generator ein, und der ist so leise, dass Herbert mal hingeht und wissen will, was für ein Modell das ist. Es ist ein ganz normaler Honda 10i, wie wir ihn auch haben bzw. wie er bei uns daheim im Keller steht. Herbert kommt zurück: Der Berliner hätte ihn gefragt, ob unsere Millionäre jetzt weg seien? Da muss Annette lachen, aber da merkt man mal, wie über die großen Wohnmobile geredet wird. Heute ist ja Samstag, da wird am Strand fleißig geangelt. Zwei Griechen kommen vom Strand zurück und zeigen uns stolz ihren großen Fang. Eine Dorade, wie wir sie noch auf keinem Markt gesehen haben. Wir bitten sie um ein Foto und natürlich dürfen wir eines schießen. Bravo, sagen wir und noch ein paar Worte auf englisch. Die Griechen sprechen ja alle englisch. Am Ende sagen wir noch Kalí Órexi (guten Appetit), da strahlen die beiden. Der Abend kommt auch schon recht bald. Wir essen drinnen zu Abend und gehen auch recht bald zu Bett.

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