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Samstag, 22. Oktober 2016



früh morgens geht unsere Fahrt weiter

In der Nacht fällt uns mit Schrecken ein, dass wir ja vergessen haben, auf der französischen Seite noch Autogas zu tanken. In Spanien gibt es doch viel weniger Tankstellen für Autogas. Na ja, vielleicht finden wir ja noch eine in Hendaye, dem letzten Ort in Frankreich. Der Tag beginnt mit einem Frühstück mit Kerzenlicht (Vanillekerze), während die Sonne aufgeht und ein ganz rotes Licht wirft. Gegen halb neun durchfahren wir anschließend Hendaye, das zu dieser frühen Stunde und dazu noch am Samstag noch richtig leer ist. Kein Auto auf den Straßen außer uns. Autogas gibt es keines, aber wir kehren jetzt auch nicht mehr um. Dann finden wir uns auch schon in Spanien wieder, wo wir auf die AP8 (Autopista) gehen. Wir biegen aber gleich wieder ab zu diesem riesigen Einkaufskomplex Acampo, wo wir Schinken kaufen und auch Diesel tanken wollen. Der Diesel ist hier extrem günstig mit 0,94 EUR/L. Draußen kostet er 1,06 EUR/L und in Frankreich bei den Supermärkten 1,13 EUR/L. Ansonsten in Frankreich so um die 1,27 EUR/L.



in Hendaye sind schon die ersten Surfer im Gange



das Morgenlicht im Hafen von Hendaye



bei Hondarribia halten wir beim riesigen Einkaufskomplex, um Schinken zu kaufen



Schinken in allen Ausführungen

Puh, wie das dauert, bis unsere Nummer am Schinken- und Käsestand aufgerufen wird. Bestimmt zwanzig Minuten. In der Wartezeit frisst Annette die ganzen Salamistücke weg, die zum Probieren ausliegen. Wir nehmen dann 300g Schinken, für den das Baskenland ja berühmt ist. Dann noch ein paar Orangen und Mandarinen und Tomaten für die nächsten Tage. Jetzt also noch der Diesel und dann kehren wir zurück zur AP8, die bis Bilbao mautpflichtig ist. Für mehrere kürzere und längere Abschnitte haben wir 0,89 EUR, 1,67 EUR, 10,22 EUR und 0,59 EUR zu zahlen. Die Fahrt ist sehr schön; die Landschaft fast wie in den Alpen, und Staus sind im Ausland ja völlig unbekannt. Wir sind nun in der Bizkaia, und als bei Bilbao die schöne Brücke kommt, ist es plötzlich irre windig. Der Wind drückt mit Gewalt gegen unseren kleinen La Strada. Hinter der Brücke erreichen wir die Provincia de Cantabria. Nun ist die Autobahn komplett mautfrei und ist nunmehr die A8, die Autovía del Cantábrico. Sie bleibt aber in erstklassigem Zustand.



was wäre das Baskenland ohne seine trutzige Sprache



auf der Autobahn kommen wir sehr gut voran



als es über diese Brücke geht, drückt der Wind wie wild von der Seite



bei Saltacaballo machen wir mal eine Rast

Irgendwann biegen wir bei Saltacaballo mal ab zu einem Rastplatz, der mit schöner Aussicht wirbt (Fotoapparatzeichen). Die Küste ist hier wirklich ganz schön. Dann setzen wir unsere Fahrt fort, und hinter Santander (Santandér) hört auch die viele Schwerindustrie auf, die die Landschaft ganz verschandelt. Wir halten uns in Richtung Santillana del Mar und wer hätte das gedacht, bei der Ausfahrt Santillana gibt es eine kleine BP-Tankstelle mit Autogas. Der Liter ist spottbillig mit 0,59 EUR. Es gehen gut 15 Liter in unsere Gasflaschen, war also noch nicht so dringend, aber wir müssen halt jetzt jeden Morgen heizen und wollen uns damit nicht einschränken müssen. Das kleine Santillana del Mar ist dann sehr hübsch; am Ortsanfang sieht Annette ein Schild mit "Bonitos de España" oder so ähnlich, (die Schönen von Spanien) darauf. Es gibt zwei kleine Parkplätze, die den Hotels gehören, und ganz schmale krumme Gassen biegen von der Hauptstraße ab. Die wollen wir uns nicht antun. Also fahren wir weiter, bis wir schließlich Comillas erreichen. Wir fahren zum Parkplatz am Stadtstrand und tun gleich mal ein paar Schritte durch den Ort und die tolle Steinpromenade. Alles so schön angelegt hier. Dann essen wir zu Abend, den Schinken mit frischem Brot und ein paar Oliven dazu. Gegen 20 Uhr werden die Einheimischen munter und kommen mit ihren Autos hier an zum Flanieren. Kalt ist der Abend überhaupt nicht, und tags waren es heute 24°C. So haben wir die nordspanische Atlantikküste noch nie erlebt. So kann es weitergehen.



ein Blick auf die Bucht von Saltacaballo



Ankunft in Comillas



wir tun gleich mal ein paar Schritte durch Comillas



Comillas


 


 



sie hat ein paar Fische im Korb und eine kleine Handwaage



da hinten ist der Parkplatz, auf dem wir übernachten werden



unsere Tagesroute ca. 279km

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