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Freitag, 23. Oktober 2015



wir verlassen unseren schönen Platz am Río Lis

Bei dem kleinen Picknickgelände (Parque merendas), das sich ja gleich neben uns befindet, wollen wir auch wieder Wasser zapfen. Gestern hatten wir dort einen schönen Gardenia-Wasserschlauch hingelegt, der noch vom Vorbesitzer unseres La Stradas in einem der Staufächer war, und den wir nicht gebrauchen können. Zum Wegschmeißen viel zu schade, und vielleicht hat ihn ja jemand gebrauchen können für seinen Garten oder so. Jetzt ist er jedenfalls weg. Der Himmel ist heute etwas zugezogen, aber es ist drückend und trotzdem richtig warm. Wir fahren nach Marinha Grande, wo wir wieder einen Großeinkauf machen wollen. Die Entfernungen sind ja nie so weit. Beim Aldi gibt es sogar dieses geschnittene Schwarzbrot in Packungen. Na, das nehmen wir jetzt auch wieder mit. Sie haben sogar Pumpernickel und Müeslibrot hier. Dann geht es in Richtung São Pedro de Muel, um von dort aus auf die Küstenstraße zu kommen. Wir sind auf der Suche nach einer schönen Strandbucht.



hier können wir auch wieder Wasser nachtanken



wir biegen ab zum Strand von Água de Madeiros

Wir biegen ab zu dem Ort Água de Madeiros. Huch, immer enger wird die Straße bzw. der Waldweg, aber kein Problem für unseren La Strada. Oberhalb der schönen Strandbucht steht eine Ferienresidenz, die recht schön aussieht. Einige wenige Ferienhäuschen sind auch noch da, und ein Haus im Rohbau. In der Ferne können wir den Leuchtturm von São Pedro de Muel sehen. Es ist hübsch hier, aber der Boden ist so arg schräg, dass wir ihn nicht ausgleichen können mit den Klötzen. Schauen wir uns hier also nur um, schauen, wie die Wellen sich wie in Zeitlupe aufbauen und dann brechen. Was für ein Schauspiel. Dann fahren wir weiter und biegen schon ganz bald wieder ab. Zum Praia da Pedra do Ouro.



oberhalb der Strandbucht gibt es die Ferienresidenz Água de Madeiros



immer schmaler wird der Weg



der Platz ist schön, aber zu abschüssig



da hinten können wir den Leuchtturm von São Pedro de Muel sehen



der Atlantik tobt unermüdlich und Tag und Nacht und immer



wir durchfahren den Ort Pedra do Ouro

Pedra do Ouro ist ein richtiger Retortenort. Hier wohnt jetzt keine Menschenseele mehr. Übel sind die Ferienhäuser nicht, aber halt alles vom Reißbrett. Die Straße ist grottenschlecht, während wir zum ausgeschilderten Praia fahren. Der Blick auf den Strand dann wieder gut, aber es finden hier Bauarbeiten statt, die so ein Dauergeräusch produzieren. Ein hoher Kran ist auch im Einsatz. Nein, hier wird es uns zu laut, hier wollen wir auch nicht bleiben. Und wenn es ganz dick kommt, dann fahren wir halt heute schon nach Sítio, wo wir am Sonntag essen gehen wollen. Aber es kommt ja noch Paredes de Victória, auch wieder so eine Siedlung am Meer. Die kennen wir noch von früher her, und dass der Parkplatz überhaupt nicht im Lot ist. Aber egal jetzt, dort stellen wir uns hin, also auf die Klötze. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, erreicht uns eine ziemlich gute persönliche Nachricht, über die wir jetzt aber noch nicht reden wollen. Wir essen uns heute mal ein Fertiggericht, ein Bami Goreng mit einem Glas Sauvignon dazu. Der Atlantik tobt unermüdlich, aber zum Rausgehen sind wir jetzt zu faul. Wir machen es uns an Bord gemütlich. Und guten Internetempfang haben wir ja auch. Der war nur am Osso da Baleia schlecht. Wir bleiben die einzigen bis zum Schlafengehen.



am Strand von Pedra do Ouro wird gebaut



Ankunft in Paredes de Victória



Abend wird es



der Himmel wird mal wieder ganz rot



unsere Tagesroute ca. 36km

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