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Samstag, 31. Oktober 2015



heute tosen die Wellen

Es hat ganz schön geregnet in der Nacht. Am Morgen merken wir, dass unser Internet nicht mehr funktioniert. Kann es sein, dass das Volumen schon aufgebraucht ist? Und kann es denn wirklich sein, dass Herbert in 16 Tagen 20GB durchgebracht hat? Komisch, dass man gar keine SMS oder so bekommen hat mit dem Hinweis, dass das Volumen zu Ende geht. Hoffentlich gibt es hier in Porto Covo einen Payshop oder eine Post, wo wir neues Guthaben kaufen können. Eine Post (in einem Zeitungs- und Lottogeschäft) hatte Annette gestern auf der Rua Vasco da Gama gesehen, aber hat die Post samstags nicht geschlossen? Egal, wir gehen nach dem Frühstück mal hin und alles klappt auf Anhieb. Man bucht uns neues Guthaben auf unser MEO-Konto, und fertig.



am Postschalter, im Zeitungs- und Lottogeschäft, können wir neues Guthaben fürs Internet kaufen



heute ist es schon voller auf dem Stellplatz von Porto Covo

Das Wetter, das für heute schon als recht übel vorhergesagt war, ist dann gar nicht so schlecht. Die Luft ist zwar etwas kalt, und es geht kaum Wind, aber die Wellen sind heute gigantisch. Man kann mit bloßem Auge sehen, wie die Schiffe draußen auf Reede rollen, und zwar nicht nur über deren Länge, sondern auch quer. Mit dem Fernglas sieht das richtig ungeheuerlich aus. Als wir wieder bei uns am Platz sind, kommen wir mit dem Belgier ins Gespräch. Sowieso stehen ständig Leute bei ihm am Wagen und wollen mit ihm reden und auch Fotos machen. Er erzählt uns, dass er schon seit 14 Jahren so unterwegs ist; vor ein paar Jahren noch mit Pferden. Seit er mit dem Rücken nicht mehr so kann, fahren sie mit dem Trecker. Er sagt, dass seine Kinder in Belgien noch mit Pferdegespannen unterwegs seien, und dass es dort jetzt mittlerweile so kalt sei, dass sie schon heizen müssten. Dass müsse er noch nicht, hätte aber genug Holz an Bord. Es sei seine erste Reise nach Portugal, und seine Frau und er seien seit 4 Monaten hierher unterwegs, davon zwei Monate reine Reisezeit. Sie hätten dann mal hier eine Woche und da eine Zeitlang gestanden. Auf den Dörfern wäre es nie ein Problem gewesen zu stehen. Morgen wollen sie weiterziehen; sie hätten dann eine Woche hier gestanden.



es gibt hübsche kleine Läden in Porto Covo



wenn sich alle Touristen im Ort sehen lassen und Geld ausgeben, ist es doch gut

Am Nachmittag gehen wir dann noch einmal in den Ort zum Kaffeetrinken. Das kleine Porto Covo gefällt uns diesmal recht gut. Besonders mögen wir die vielen kleinen Lädchen, die nicht nur Kitsch und Souvenirs verkaufen. Annette kauft sich mal wieder eine Anstecknadel für ihren Rucksack. Abends wird der Himmel dann wieder knallrot. Für morgen sind null Stunden Sonne angekündigt, und eine Regenwahrscheinlichkeit von 90%. Ja Servus, dann bleiben wir am besten noch hier stehen. Zumindest haben wir ja einen schönen Ausblick aus den Fenstern. Nur gut, dass wir hier in Portugal nichts von Halloween merken, dass man diesen Quatsch nicht mitmacht.


 



hier noch ein Blick auf den anderen Parkplatz, der hauptsächlich von Holländern bevölkert ist



und ewig rauscht das Meer



den Holzwagen fotografiert wirklich jeder, der hier vorbeikommt



der Abend bringt wieder so ein schönes rotes Licht



unser Ausblick

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