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Mittwoch, 21. Oktober 2015



erst nehmen wir die Kanne, dann den Schlauch

Heute wollen wir weiterziehen. Vielleicht sind es auch die vielen Fliegen, die uns hier den Aufenthalt ein wenig verleiden. Nachdem alles verpackt ist, was bei uns immer recht schnell geht, fahren wir die paar Meter zum Picknickplatz, wo wir Wasser auffüllen wollen. Dann noch mit dem neuen Wischer die Windschutzscheibe abwaschen und dann kann es losgehen. Der Duft vom Kiefernwald steigt uns auch heute wieder in die Nasen. Heute müssen wir auch froh sein um die Hitze, denn der Wind ist kalt. Auf der Atlantikstraße geht es in Richtung  Pedrógão, und heute biegen wir auch mal ab zur Lagune, der Lagoa da Ervideira. Jetzt mit dem La Strada ist es ja so, dass wir da hinfahren können, wo wir wollen und nicht, wo das Fahrzeug hinpasst oder durchpasst wie früher. Es ist ein schöner Anblick, als wir das Wasser der Lagune erreichen. Ein Holzweg führt fast ganz um die Lagune herum, und überhaupt haben sie alles so schön angelegt hier. Es ist eine Freude zu sehen, dass sie ihr Land nicht so ausbeuten und ausschlachten und überall Beton hinkotzen. Hier an der Westküste gibt es eh viele Naturschutzgebiete. Wir setzen uns auf eine Holzbank und schauen aufs Wasser, bevor es weitergeht.



der neue Wischer ist richtig gut



wieder geht es durch Kiefernwald



diesmal biegen wir auch ab zur Lagoa da Ervideira



wie schön sie hier alles angelegt haben, sogar einen kleinen Badestrand gibt es

Dann geht es weiter nach Pedrógão. Pedrógão hat einen Nachbarort namens Praia da Vieira, und wir können uns nie merken, welcher der Ort ist, der uns besser gefällt. Als wir Pedrógão erreichen, wissen wir, dass Praia da Vieira der bessere Ort für uns ist. Fahren wir also noch ein paar Kilometer weiter. In Praia da Vieira leeren wir dann erstmal die Toilettenkassette und fahren um den Ort herum zum anderen Ende (Einbahnstraße). Annette will sich ein paar Semmeln kaufen, damit sie dem Herbert nicht die letzte Packung Schwarzbrot wegfrisst. Von daheim hatten wir sechs Packungen Schwarzbrot mitgenommen, die alle bis zum 26. Oktober halten. Wir hatten uns ungefähr ausgerechnet, wie lange wir mit wieviel Packungen auskommen werden. Ein Eisfach, in das wir wie im Phoenix früher locker fünf oder sechs ganze Schwarzbrote einfrieren konnten, haben wir ja nun nicht mehr. Hier in Praia da Vieira finden wir einen winzigen Laden, wo es auch Brot gibt. Wir gehen immer ganz gern in diese kleinen Läden. So, jetzt zurück zum Ortsanfang, wo wir uns ans Flussufer stellen wollen. Auch hier waren wir mit dem dicken Phoenix nie.



wir erreichen Pedrógão



dies ist die Promenade von Pedrógão



Ankunft im Nachbarort Praia da Vieira



wir wollen uns ans Flussufer stellen

Zuerst stellt Herbert den La Strada der Länge nach zum Fluss, was wirklich schön für uns gewesen wäre zum Sitzen. Weil aber der Wind so arg und vor allem so kalt ist, parkt Herbert um, sodass wir schön im Windschatten sitzen können. Später wird es windstiller. Dann sitzen wir bei Kaffee und Kuchen und lesen. Also bisher gefällt uns die Reise total gut; vor allem, dass wir so unbeschwert sein können. Was die Kapazitäten vom La Strada angeht, so sind wir bisher noch nie an seine Grenzen gestoßen. Und wir können uns überall hinstellen, wo wir wollen, müssen nicht irgendwelche niedrigen Bäume oder so beachten. Heute Abend geht die Sonne so schön unter, direkt über der Flussmündung. Zwei Fischreiher oder Kraniche stehen im Fluss und stecken manchmal blitzschnell ihren Kopf ins Wasser und haben dann auch jedesmal einen Fisch oder einen Krebs im Schnabel. Der wird dann immer gleich verschlungen. Es ist ein wunderbares Plätzchen hier.



Abend wird es in Praia da Vieira


 



unsere Tagesroute ca. 32km

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