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Donnerstag, 29. Oktober 2015



wir verlassen den Praia da Comporta

Heute wollen wir einfach mal ins Blaue fahren. Eigentlich wollten wir ja noch hierbleiben, in Praia da Comporta. Aber die Belgier sind am frühen Morgen, als wir noch im Bett lagen, zurückgekehrt und haben sich der Länge nach direkt hinter uns gestellt. Auf den ansonsten menschenleeren Platz. Und das müssen wir wirklich nicht haben. Also geht es am späten Vormittag weiter. Und es gibt ja noch so viele Strände hier in der Umgebung. Die Straße bleibt schlecht und wir rattern so dahin. Es dauert auch nicht lange und schon biegen wir ab zum Praia do Carvalhal. Die Straße, die zum Strand führt, ist von Laternen und Fahrradwegen gesäumt. Hier muss es im Sommer hoch hergehen.



in Comporta wollen wir noch schnell in den Minimercado



hier kaufen wir ein paar Semmeln



die ersten Überwinterer sind eingetrudelt



auf der Fahrt zum Praia do Carvalhal



so haben wir uns erstmal hingestellt

Der Strandparkplatz und die Holzwege sind dann ganz genauso angelegt wie am Praia da Comporta. Die beiden Strandcafés sehen aber nicht so schick aus hier. Irgendwie gefällt es uns hier nicht, und so fahren wir einfach weiter zum Nachbarstrand namens Praia do Pego. Auch hier das absolute gleiche Gesicht. Die netten Ferienhäuschen auf dem Weg dorthin sind alle ganz hübsch. Aber auch hier bleiben wir nicht, sondern fahren immer weiter südlich über den Ort Santo André. Irgendwann erreichen wir Sines, wo wir beim Pingo Doce anhalten und ein Grillhähnchen kaufen. Dann schalten wir das Navi ein, um zu sehen, wo sich das Meer befindet. Wir wollen uns gern an der schicken neuen Uferpromenade hinstellen, die vor wenigen Jahren angelegt wurde.



alles ist wieder so gut angelegt


 


 

Nach einiger Kurverei stoßen wir auf die Uferpromenade. Wirklich hübsch alles. Dann macht es Batsch und wir haben einen riesigen Möwenschiss auf der Windschutzscheibe. Wie weiße Wandfarbe. "Mach' bloß nicht den Scheibenwischer an, sonst verteilt sich der ganze Kack nur", sagt Annette. "Wir müssen irgendwo anhalten, und dann mach' ich das weg". Blöd nur, dass man so schlecht an der schrägen Windschutzscheibe ankommt. Aber am Ende ist alles weg. Jetzt essen wir uns erstmal das Grillhähnchen, und eigentlich könnten wir hier auch stehenbleiben für die Nacht. Abends ist bestimmt alles gut beleuchtet. Aber es ist so irre heiß heute, und es geht kein Lüftchen. Da fahren wir doch besser Richtung Porto Covo.



wir erreichen die schicke Uferpromenade von Sines



Durchfahrt durch Sines



Batsch - der Möwenschiss ist da



schnell alles wegmachen

Als wir nach Porto Covo hin abbiegen, sehen wir einen größeren Parkplatz direkt am Meer. Es gibt auch einen Strand, und es sind auch Surfer im Wasser. Hier wäre es doch toll zu stehen. Und schon stehen wir hier. Es geht auch ein schöner Wind hier, der die Hitze erträglich macht. Auf einem Schild hatten wir gelesen, dass hier die Costa Vicentina beginnt, die sich kilometerlang erstreckt und von hier aus bis kurz vor Lagos geht. Große Teile sind Naturschutzgebiet, was man diesem Küstenabschnitt auch ansieht. (Kein Beton.) Herbert stellt jetzt die Stühle heraus, und dann sitzen wir bis zum Abend draußen. Als Abendessen gibt es eine Gemüseplatte mit Thunfisch. Im Dunkeln kommt ein englisches Wohnmobil hier an. Als Annette noch einmal nach draußen geht, sind deren Scheinwerfer und Rücklichter an. Ob die jetzt etwa noch weiterfahren wollen? So spät noch? Herbert stellt sich dann vor deren Windschutzscheibe und zeigt auf deren Scheinwerfer. Oh, Danke-Danke-Danke, sagt der Engländer (auf deutsch) und macht das Licht aus. Heute Nacht schlafen wir mit dem Tosen des Meeres ein.



kurz hinter Sines kommt dieser Strandabschnitt



erstmal einen Kaffee



so schön haben wir es wieder angetroffen


 



unsere Tagesroute ca. 63km

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