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Mittwoch, 28. Oktober 2015



die Fahrt nach Comporta ist etwas mühsam zu fahren

Heute wollen wir mal nach Comporta fahren. Alle haben uns immer so von Comporta vorgeschwärmt. Kurz hinter Alcácer do Sal geht es ab nach Comporta. Wie schlecht die Straße ist. Alte Baumwurzeln drücken den Asphalt hoch, besonders an den Straßenrändern. Da werden uns die 30km ganz schön lang. Und wieder Korkbäume, Korkbäume, Korkbäume. Alle geschält; kein Baum steht nutzlos herum. Diejenigen, die eine 4 für 2014 tragen, haben noch ganz blutrote nackte Stämme. In späteren Jahren werden sie grau oder schwarz. Aber auch Eukalyptusbäume gibt es wieder zu hunderten. Man wird sie wohl auch zu industriellen Zwecken hernehmen, für die Kosmetik oder so.




auf dem Stellplatz von Comporta macht Annette die Wäsche

Es gibt einen Stellplatz in Comporta, mitten im Dorf. Dort gibt es auch Wasser, und Annette will ja heute waschen. Es ist ein Bombenwetter fürs Waschen; es geht auch ein leichter Wind, der die Wäsche schnell trocknen lässt. Nach gut zwei Stunden kann die Wäsche wieder von der Leine, sodass wir jetzt zum Praia da Comporta fahren können. Der Strand ist vielleicht 1km hinter dem Ort. Alles hat man wieder so schön angelegt; jedes Auto hat seinen eigenen Parkplatz. Alles so schön mit Holz gemacht. Der Atlantik ist heute ganz türkis und sieht aus wie die Südsee. Es gibt ein Restaurant hier und eine Beach Lounge. Wir holen dann schnell unser Geld und setzen uns in die Beach Lounge namens Ilha do Arroz (Reisinsel). Hach, schön: Vor unserer Nase das rauschende Meer und im Rücken wieder tolle Lounge Musik. Hier könnten wir stundenlang sitzen, und so bestellt sich der Herbert ein Glas Wein. Mit viel Erläuterungen bringt man die ganze Flasche und sagt, dass es sich hier um einen Wein aus dem Alentejo handele. Dass es verschiedene Weinregionen in Portugal gebe usw. Dass jeder seinen ganz eigenen Charakter habe und der Alentejo-Wein ganz besonders gut sei. Wir selbst kaufen ja auch nur Alentejo-Wein (alle Flaschen haben ein eigenes Siegel aus dem Alentejo.) Na, jedenfalls ist es herrlich, hier zu sitzen. Herbert meint, dass wir hier schon einmal waren, in 2002 oder in 2008. Dann auf die Halbinsel Tróia fuhren und mit der Fähre rüber nach Setúbal. Es ist ein Traumstrand hier, und das Wasser so türkis. Später parken wir den La Strada dann noch um, denn am alten Platz hing immer so ein Geruch von Abwasser in der Luft. Jetzt stehen wir noch besser, und die Belgier, das einzige andere Wohnmobil, fahren bei einbrechender Dunkelheit weg. Wir fühlen uns hier total wohl.


 



Durchfahrt durch Comporta



wir erreichen Praia da Comporta



alles ist wieder so gut angelegt



der Atlantik ist heute ganz türkis, auch wenn das auf den Fotos nicht so herauskommt


 


 


 



hier lässt es sich aushalten, in der Beach Lounge



diesen Blick haben wir von der Terrasse aus


 


 



so stehen wir am Abend hier und sind mal wieder die einzigen


 



unsere Tagesroute ca. 29km

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