Freitag, 09. Oktober 2015



ein letzter Blick auf Dole während unserer Weiterfahrt

Klirrend kalt sind die Nächte jetzt, aber ruckzuck ist bei uns eingeheizt. Die Luft auf so kleinem Raum verbraucht sich aber auch ganz schnell; das war im Phoenix schon besser mit der guten Alde-Heizung mit dem Warmwasserkreislauf. Na ja, irgendwie muss sich der Preisunterschied vom Kaschtewage zum dicken Phoenix ja bemerkbar machen, gell? Um 8 Uhr lacht schon die Sonne, und wir wollen heute einiges am Kilometern zurücklegen. Über Chalon-sur-Saône und vorbei an Digoin und Moulins geht es heute hauptsächlich auf Schnellstraßen vorwärts. Kaum, dass wir Dole verlassen haben, erreichen wir die Région de Bourgogne, also Burgund. Das Weinlaub sieht jetzt im Herbst ja wirklich spektakulär aus in tausend Farben.


 



wir erreichen Montluçon

Als wir nach einiger Zeit die Stadt Montluçon erreichen, biegen wir mal kurz ab zum großen Carrefour Komplex. Wir wollen mal wissen, ob man sich noch bei Flunch (franz. Schnellrestaurant) ins Internet einloggen kann. Man kann, und sogar Carrefour bietet einen freien Zugang. Dann laufen wir noch geschwind rüber zu Darty (das Gegenstück zu unserem Mediamarkt), wo wir uns einen Reserveakku für die neue Kamera kaufen wollen. Bei uns in Pirmasens hatten sie keine mehr. Hier müssten sie den jetzt bestellen; na, das wollen wir natürlich nicht. Wir fahren dann weiter, und es geht schon auf halb fünf zu. Wir wollen uns kurz hinter der Stadt, in Premilhat, an den See stellen. Den kennen wir noch aus dem letzten Jahr. Jetzt mit dem La Strada können wir ja fast überall stehen, und das machen wir auch, und zwar direkt ans Seeufer. Wir essen auch recht bald zu Abend. Die Schiebetür steht auf, und das Licht ist gerade so schön. Auf Radio Nostalgie hören wir andauernd "Bon week-end" und draußen auf dem Fuß- und Radweg hören wir die Leute "Bon appetit, monsieur dame" sagen, als sie an uns vorbeikommen. Merci beaucoup. Es ist richtig schön hier am See. Schön, dass wir jetzt etwas abenteuerlicher unterwegs sein können und nicht mehr diesen Klotz am Bein haben. Daran denken wir jetzt jeden Tag, den wir unterwegs sind. Und dass wir jetzt weniger Platz an Bord haben, entspricht dem Campinggedanken wieder viel mehr.



bei Darty wollen wir mal nach einem Zweitakku für die neue Kamera schauen



ein Foto aus dem Seitenfenster (von Herbert gemacht) auf die Fontäne von Montluçon



hier an diesem See stehen wir nun


 



schön, wenn man jetzt überall stehen kann



unsere Tagesroute ca. 312km

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