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Sonntag, 11. Oktober 2015



der Tag beginnt an der Vienne, die noch in Nebel versunken ist

"Le week-end spécial sur Nostalgie avec Véronique Sansson". Es geht also weiter im Radio mit schöner Musik von Véronique Sansson. Von ihr hatten wir vor ein paar Jahren auf dem Wochenmarkt in Cognac mal ein Doppelalbum gekauft. Nach dem Frühstück ist es dann aber schnell vorbei mit der Herrlichkeit, als wir merken, dass wir nicht ins Internet kommen. Das Menüfenster von Vodafone öffnet sich nicht mehr. Herbert doktert überall herum, aber nichts hilft. Müssen wir also erstmal so weiterfahren. Wir kommen nun ins Département de la Dordogne, das zu unseren Lieblingsregionen von Frankreich gehört. Hier wohnen auch viele Engländer; das wissen wir noch von früher, und überall da, wo es am schönsten ist in Europa, wohnen immer viele Engländer. Die Orte sind hier zweisprachig, zum Beispiel hatte Aixe, der Ort, wo wir übernachtet hatten, Aissa geheißen. Aber welche Sprache das ist, können wir nicht sagen.



ein Blick auf das Château des Bories - im Périgord gibt es schöne alte Anwesen

Als wir die Stadt Perigueux erreichen, fahren wir zu KFC (Kentucky Fried Chicken), wo Herbert aus dem Internet das Dashboard von Vodafone herunterladen will. Er kann dann sogar unser altes Vodafone Menü reparieren lassen, und doch funktioniert es nicht. So ein Mistkram. Und was man da immer an Zeit verliert. Über Umwege können wir zumindest die letzten zwei Tage unseres Reiseberichts übertragen. Es ist ganz schön heiß heute. Fast sind wir geneigt, die Klimaanlage einzuschalten, aber weil die tückisch ist und man ganz schnell krank werden kann von der kalten Luft, lassen wir das lieber bleiben. Wir kurven auf der N21 dahin; die Straße ist aber sehr gut. Dann erreichen wir Bergerac. Die Stadt hat in Sachen Ville fleurie 4 Punkte und hat in 2001 und 2004 und 2007 den Grand Prix National de Fleurissement gewonnen. Eine absolute Blumenstadt also. Wir suchen jetzt aber nur noch einen Platz für die Nacht, aber nichts schönes tut sich auf.



in Bergerac geht es über die Dordogne



es ist eine hübsche Landschaft hier



jetzt noch über die Garonne

Laut Navi soll es einen Stellplatz in Casteljaloux geben, aber das ist noch so weit. Vorher finden wir aber auch nichts anderes. Als wir Casteljaloux erreichen - der Ort ist ein Thermalbad / Ville Thermale - stehen vier Wohnmobile auf dem Stellplatz. Alles voll also. An der Straße hatten wir ein Schild gesehen: Aire de camping-car, Lac de Clarens. Am See also. Wir fahren dorthin. Was für ein schöner See. Hier muss im Sommer der Bär los sein. Parkgebühren sind nur von Juni bis September zu entrichten. Jetzt und heute am Sonntag ist aber auch noch einiges los hier. Wir fahren aufs Gelände und stellen uns dann etwas weiter weg vom Trubel hin. auf Sandboden. Es ist richtig beschaulich hier. Schade, dass es schon nach 17 Uhr ist. So viel Zeit haben wir heute mit dem blöden Internet verloren. Jetzt setzen wir uns nach draußen und schauen aufs Wasser. Schwäne und Enten gibt es hier, und wohl auch ein paar Fische. Ein Angler zieht einen Karpfen aus dem See und wirft ihn wieder zurück ins Wasser. Das macht er später auch mit allen anderen Fischen so. Arme Fische, die im fremden Meer aus Luft fast ertrinken, bevor sie wieder zurück ins Wasser können. Am Abend sind hier hier ganz allein. Gell, die letzten Tage haben wir hübsche Plätze gefunden, dank unserem kleinen La Strada.



Durchfahrt durch Casteljaloux



wir stehen am Lac de Clarens



die Angler werfen die Fische immer wieder ins Wasser zurück



schön ist es hier



am Abend sind wir ganz allein am Lac de Clarens - dieses Foto wurde mit der neuen Kamera gemacht



unsere Tagesroute ca. 216km

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