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Donnerstag, 15. Oktober 2015



morgens scheint die Sonne so schön auf Guarda

Hier oben im Norden und am Fuße der höchstgelegenen Stadt Portugals mussten wir natürlich mit einer kalten Nacht rechnen, und so kam es auch. Am Morgen sind es nur 8°C, die wir an Bord haben. Um 9 Uhr scheint die Sonne so schön auf Guarda; da geht Herbert schnell mit der Kamera nach draußen und macht ein Foto. "Ich wusste gar nicht, was ich den Leuten draußen sagen sollte; ich kann ja kein einziges Wort mehr auf portugiesisch", sagt er, als er wieder an Bord geht. Na, Bom Dia, zum Beispiel. (Das Bom wird wie das französische Bon ausgesprochen, also genäselt. Und dann n-n-dia.) Wir wollen mal hinauffahren nach Guarda; vielleicht gibt es ja einen Parkplatz für uns. Als wir vergeblich auf der Suche nach einem Parkplatz durch die Stadt fahren, merken wir, dass Guarda damals in 2002, auf unserer allerersten Reise durch Portugal, die allererste Stadt war. Annette hatte sich hier mal ein Jeanskleid gekauft. Und wir dachten immer, bei der allerersten Stadt damals hätte es sich um Viseu gehandelt.



Durchfahrt durch Guarda und vergebliche Parkplatzsuche

Wir kurven also wieder hinunter und in Richtung Autobahn. Wir wollen gern noch etwas Obst kaufen - bei uns an Bord und daheim haben wir immer bergeweise Obst - und so halten wir noch bei Continente. Schade, dass wir unsere alte Continente-Kundenkarte nicht mitgenommen haben. Bananen für 0,89 EUR/kg und Birnen für 0,99 EUR/kg. Viel günstiger als in Frankreich. Dann geht es auf die Autobahn in Richtung Aveiro. Wir wollen nach Costa Nova, wo wir mit den Fahrrädern an der Lagune entlangradeln wollen. Wir kennen das Land; wir wissen, wo die guten Radwege sind. Ab Samstag soll das Wetter aber schlechter werden. Als wir Costa Nova erreichen, fahren wir erstmal zu dem früheren Parkplatz an den Dünen, wo man bis vorletztes Jahr immer gut stehen konnte und wo im letzten Jahr ein Halteverbotsschild für Wohnmobile angebracht wurde. Es stehen ein handvoll Wohnmobile dort, und wir stellen uns einfach dazu. Ganz an den äußeren Rand, wo wir niemanden mehr vor unserer Haustüre haben werden. (Das Verbotsschild ist aber immer noch da.)



weiter geht es auf der A25 in Richtung Westen



ein Blick auf Barra mit dem Leuchtturm



wir erreichen unser Ziel - Costa Nova



so stehen wir auf dem Parkplatz hinter den Dünen

Wir wollen dann auch gleich mal einen ersten Gang durch Costa Nova machen. Also kurze Hosen an, Sandalen an, und los. Man glaubt ja nicht, wie affenheiß es heute ist. Man findet uns dann auf der Promenade in einem der Cafés, unterm Sonnenschirm. Für die vier Sachen, die wir bestellen, haben wir nur 4 Euros zu zahlen. Wir laufen dann noch ganz durch den Ort und kehren heim. Herbert stellt die Stühle heraus und rollt die Markise aus. Hach, wie schön. Und wie unverhofft, dass wir nochmal den Hochsommer erleben können. Später halten wir uns wieder an die Flasche Bordeaux-Wein (ein Glas in der Sonne) und spielen eine Partie Scrabble. Herbert sagt "I bin scho' ganz b'suffa" aber wir können noch mit vereinten Kräften die Markise wieder einrollen, ha ha. Na, ganz so schlimm ist es denn doch nicht. Fernsehempfang haben wir jetzt keinen mehr (mit der kleinen Schüssel); gestern hatten wir noch alles bis auf ZDF. Aber in Portugal ist Radiohören eh das höchste.



wir müssen nur diese Straße nehmen zur Promenade hin


 



diese vier Sachen kosten nur 4 Euros


 



die Kirche von Costa Nova ist ganz nah zu unserem Parkplatz, und die Glocken hören wir alle 15 Minuten


 



ein typischer Atlantikstrand



morgens noch bei 8°C und jetzt im Bikini



das Spiel beginnt



unsere Tagesroute ca. 150km

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