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Samstag, 17. Oktober 2015



morgens sieht alles noch richtig gut aus

Für heute Abend sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 90km/h angekündigt. Und Regen. Und eigentlich auch Gewitter. Das volle Programm also, aber als wir morgens die Schiebetür aufmachen, um die vielen Mücken rauszuschmeißen, sieht alles noch richtig gut aus am Himmel. Es ist ja so warm; man macht sich keinen Begriff. Tee gibt es heute keinen zum Frühstück. Es wird dann recht bald wirklich windig, sodass wir heute besser nicht mit den Rädern unterwegs sein wollten. Als wir gegen 13 Uhr in Hut und Mantel sind und gerade losgehen wollen nach Costa Nova hinein, kommt der erste Regen. Bleiben wir also schön daheim. Ganz schön anstrengend, bei der Hitze alle Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Fenster können wir wegen des Winds nicht mehr offenstehen lassen. Jetzt sitzen wir bis etwa 16 Uhr und warten den Regen ab. Derweil erreicht uns eine Nachricht von Rosi und Manfred: "Mitleid habt ihr wohl gar nicht. Ihr seid im Bikini und wir haben Thermohosen und Anorak an?" Und "Ist schon schade, dass euer Kaschtewage so wenig Diesel braucht, wenn es nun so billig ist". Die beiden wollten ja eigentlich bis Ende Oktober oben in Skandinavien geblieben sein, die Nordlichter sehen. Aber nachdem sie schon eines im August gesehen hatten, machten sie sich auf die Heimreise. Daher hatten wir uns auf die beiden auch gar nicht eingerichtet. Jetzt hocken sie irgendwo am Neckar in der Kälte.



jetzt kommt der Regen



ein Blick in die Markthalle von Costa Nova

So, jetzt ist es 16 Uhr und wir können mal losgehen. Der Wind ist arg, aber nicht kalt. Schade ist es für die Geschäftsleute, dass gerade jetzt am Wochenende, da hier immer viel los ist, das Wetter nicht so richtig mitspielt und ihnen heute die Umsätze ausbleiben werden. Wir schauen auch mal in die Markthalle, aber da ist jetzt nicht mehr viel zu sehen. In der Markthalle gibt es einen Bäckerstand, bei dem wir ganz rustikale Semmeln kaufen. Alles geht übrigens immer nach Gewicht; alles landet erstmal auf der Waage. Diese Semmeln hier sind jedenfalls besser als die von der anderen Bäckerei bzw. dem Café Coza Nova. Im Minimercado kaufen wir dann noch Bananen und Eier (6 Stück für 75 Cents, teuer ist es nie). Jetzt müssen wir uns schicken, denn es wird schon wieder so schwarz am Himmel. Herbert geht noch geschwind an den Strand für ein Foto, und dann kommt der nächste Regen mit Wucht. Der Regen kommt und geht, bald ist die Schiebetür wieder auf, dann zu. Unser Nachbar hier, aus Bergheim, kommt in einer Regenpause vom Strand und zu uns ans Fahrzeug. "Ihr habt es gut mit dem Kleinen. Ihr sitzt fast schon in der Natur. Wir müssen immer erst hochklettern in unseren Carthago." Ja, das stimmt, das ist wirklich klasse, dass wir jetzt so niedrig sind. Abends wieder eine Nachricht: Von unserer Wohnungsnachbarin. Sie schreibt uns, dass in PS alles in Ordnung ist bis auf das nasskalte Wetter und die einstelligen Temperaturen und dass bisher nur drei Briefe gekommen sind. Sie schreibt auch, um welche Absender es sich handelt. Ist das nicht toll? Abends lässt der Sturm nach, und übrigens haben wir doch Fernsehempfang. Wir hatten die Antenne beim erstenmal nur nicht lange genug dödeln lassen. Jetzt geht auch sogar wieder das ZDF, nur halt nicht in HD, sondern bloß analog.



es gibt mittlerweile überall dunkles Brot zu kaufen



im Minimercado wollen wir noch Bananen und Eier kaufen


 



jetzt aber schnell heim; der Himmel wird schon wieder ganz dunkel



da hinten wohnen wir



Herbert macht noch schnell dieses Foto am Strand

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