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Sonntag, 18. Oktober 2015



hier noch ein letzter Nachzügler, der mit seinem gesamten Angelzeug zum Strand geht

Es schüttet ganz schön in der Früh. So gegen halb sieben Ortszeit kommt ein Auto nach dem anderen hier an. Alles Männer, die ihre Angelausrüstung auspacken und an den Strand gehen. In strömendem Regen. Es muss wohl ein Angelwettbewerb stattfinden, oder warum würde man sich das sonst antun? Sie sind bepackt bis obenhin, als würden sie nach Alaska gehen wollen. Einen Nachzügler können wir mal fotografieren; da ist es schon fast taghell. Vor dem Frühstück erschlägt Annette drei Mücken (abends nochmal vier). Dann sitzen wir und stellen unsere Teetassen heute mal auf die Stövchen; auf diese Weise können wir schön trödeln. Um 10 Uhr unserer Zeit sehen wir, dass die Kirchturmuhr auf 8 Uhr steht. Nanu, hat man letzte Nacht schon auf Winterzeit umgestellt? Und wir hatten uns schon gefreut, dass wir an unserem Hochzeitstag nächsten Sonntag eine Stunde länger am Reistopf (Tintenfischreis) sitzen können. Dann merken wir aber, dass die Kirchturmuhr stehengeblieben ist. Es gießt und gießt, und um 11 Uhr gehen wir wieder zu Bett.



bereitmachen zum Frühstück



mit den Tassen auf den Stövchen können wir schön trödeln beim Frühstück



am Nachmittag können wir nach draußen gehen

Gegen 14 Uhr wird es schön draußen. Mittlerweile steht unser Parkplatz ganz schön unter Wasser. Wir gehen in den Ort und kaufen uns an den Buden, die heute geöffnet sind, ein paar Farturas. Das ist dieser Spritzteig, den man in Zucker und Zimt wälzt und der immer sowas Weihnachtliches hat. Puh, daheim wird uns richtig schlecht von dem süßen Zeug, aber man kann ja einfach nicht die Finger davon lassen. So gegen halb fünf hören wir die ersten Kracher in der Ferne, und wenig später haben wir das Gewitter direkt über uns. Viele Wohnmobile reisen heute ab, sodass wir am Abend nur zu viert hier stehen. Es ist ganz komisch, so ohne die Kirchglocken den ganzen Tag. Wir gehen früh zu Bett und sind richtig kaputt. Wohl vom Nichtstun.


 



Costa Nova ist ein zauberhafter kleiner Badeort



heute sind die Buden geöffnet


 



so werden die Farturas gemacht, dann mit der Schere in große Stücke geschnitten und in Zucker und Zimt gewälzt



ein großes Stück vom Parkplatz steht nun unter Wasser

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