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Mittwoch, 15. Oktober 2014



Ricardo winkt uns noch zum Abschied

Wie immer geht am Abreisetag am Ende alles ganz schnell. Wir geben Ricardo, dem Besitzer vom Stellplatz Bescheid, damit er die Rechnung fertigmachen kann. 22 Tage haben wir es in Calpe ausgehalten. Buen Viaje (Gute Reise) heißt es beim Abschied und dann zwängen wir uns noch durch das Nadelöhr auf dem Stellplatz. Für richtig große Wohnmobile wird das Rangieren schwierig sein, vor allem, wenn der Stellplatz voll ist und man wenig Platz dafür hat. Für uns geht es nun auf der N332 weiter, und bis Altea kennen wir die Fahrt ja noch von unserem Ausflug mit der Yamaha. Alle Fahrzeuge müssen sich durch die Hauptstraße von Altea quälen, wo es nur schleppend vorangeht.



wir verlassen Calpe



es geht auf der Küstenstraße, der N332, entlang




ein jeder muss sich durch Altea quälen

Irgendwann erreichen wir Benidorm und das Häusermeer, die vielen Hochhäuser. Dagegen ist Calpe ja noch gar nichts. Dann kurvt die Küstenstraße weiter, immer wieder sehen wir das Meer und in der Ferne auch Alicante. Ab Alicante geht es auf der A7, der Autovía del Mediterráneo, weiter in Richtung Murcia. Wir kommen sehr gut voran, legen aber irgendwo unterwegs auch mal eine Rast ein und essen uns ein paar Weintrauben, die wir heute noch gekauft hatten. Unser Kühlschrank ist gut gefüllt, denn man weiß ja nie, wohin es einen verschlägt. 



die Hochhäuser von Benidorm kommen in Sicht



die Landschaft ist karg

Kurz vor Murcia sehen wir große Felder, wo Granatäpfel an den Bäumen hängen. Sie sehen sehr schön aus in ihrer zartroten Farbe, und sie hängen auch recht üppig. Aber keine Bäume im Süden sehen so gut aus wie Orangenbäume, denn die sind immergrün und zwar tiefgrün und satt. Die Landschaft ist hier sehr karg, fast wie eine Mondlandschaft. Die ständige Hitze lässt eben kaum etwas wachsen. Es kommt dann ein grünes Schild mit Comunidad de Murcia und Provincia de Murcia darauf. Bald darauf sehen wir ein Stadion und einen riesigen Einkaufspark namens Nueva Condomina mitten im Niemandsland oder na ja, die Stadt Murcia ist nicht mehr weit.



mitten im Niemandsland steht dieses Stadion, ein paar Kilometer vor Murcia



hier wachsen kleine Salatköpfe

Wir halten nochmal irgendwo an, um zu schauen, ob es in der Gegend einen Stellplatz gibt. Denn wir wollen nicht mehr allzu lange fahren. Wir fühlen uns auch beide so erschlagen, als würden wir was ausbrüten. Die Klimaanlage haben wir schon längst ausgeschaltet, um schlimmeres zu verhindern. Laut Promobil gibt es einen Stellplatz in Totana. Das soll unser heutiges Ziel sein. In der Gegend wird viel Gemüse wie Salat angebaut. Dann biegen wir ab nach Totana und es begrüßt uns ein hübsches gekacheltes Eingangsschild mit Totana - Ciudad Alfarera darauf. Wir durchfahren Totana, und nach der Ortsausfahrt sind es nochmal 2,3km zu fahren. Uff, das ist aber weit außerhalb. Die Straße wird immer schmaler und windet sich um etliche kleine Felder. Als es heißt, dass wir unser Ziel erreicht hätten, sehen wir ein verschlossenes Tor und eine etwas verwilderte größere Fläche. Mist, den gibt es also nicht mehr. und da wir keine Lust mehr haben, noch weiterzufahren, stellen wir uns jetzt einfach auf eine Brachfläche direkt daneben. Als wir aussteigen, finden wir es gar nicht so übel hier. Hier ist keine Menschenseele, aber dafür gibt es einige Fliegen. Wir legen uns aufs Sofa und hoffen, dass es uns beiden morgen wieder besser geht. Abends gehen wir früh zu Bett. Da ist der Himmel knallrot.



ein schönes gekacheltes Schild begrüßt uns in Totana



der vermeintliche Stellplatz liegt außerhalb der Stadt



da der Stellplatz nicht mehr existiert, stellen wir uns auf eine Fläche nebendran



abends wird der Himmel ganz rot



unsere Tagesroute ca. 185km

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