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Montag, 06. Oktober 2014



durch Calpe geht es auf der Fahrt nach Altea

Am Morgen herrscht eine richtige Aufbruchstimmung auf dem Platz. Sehr viele reisen heute ab; die Mediterráneo Camper Area leert sich sehr und sieht nach einer Stunde richtig luftig aus. Bestimmt sind zehn Wohnmobile abgereist. Die Sonne lacht und wir können heute endlich mal wieder einen Ausflug machen. Wir wollen nach Altea, dem Nachbarort, der nur 11km entfernt ist. Auf der kurvigen N332 geht es entlang, auch durch ein paar kurze Tunnel. Wir biegen dann erstmal ab zum Puerto deportivo, dem Sporthafen. Vorbei geht es an einer kuriosen Kirche, vor der sich viele Leute tummeln. Dann vorbei an einer Mauer, auf der steht: STOP BARBARIE URBANISTICA. Man hat aber auch wirklich zuviel gebaut an der Costa Blanca und überhaupt an allen spanischen Küsten.



auf der kurvigen N332 geht es auch durch ein paar kurze Tunnel



wir biegen ab zum Sporthafen und kommen an dieser Kirche vorbei



alles zugebaut in der kleinen Bucht

Die kleine Bucht, in der sich der Sporthafen befindet, ist dann auch entsprechend zugebaut mit einem dicken fetten Hotel, das so gar nicht in die Landschaft passt. Dazu noch eine Menge Ferienhäuser. Einen Strand gibt es hier auch, mit faustgroßen Steinen statt Strandsand. Da können die in Calpe froh sein um ihren feinen Sandstrand. Dann fahren wir nach Altea hinein und parken die Yamaha auf der Hauptdurchgangsstraße. Zur Promenade bzw. dem Paseo del Mediterráneo geht es, und dann staunen wir, wie schön es da ist. Nirgends ein Hochhaus oder unnötiger Beton. Schicke Restaurants reihen sich auf der Promenade aneinander, auch ein paar nette Geschäfte. Nichts ist hier auf Massentourismus zugeschnitten. Das hätten wir gar nicht gedacht. Was sie hier allerdings nicht haben ist Strand. Baden kann man hier nicht.



dieses dicke fette Hotel passt gar nicht hierher



wir sind auf der Promenade - dem Paseo del Mediterráno - von Altea



hier sieht alles gefällig aus



Hochhäuser sucht man hier vergeblich - aber würde man sie denn vermissen?

Wir wandeln dann die Promenade entlang. Die Höhe der Häuser tut dem Auge richtig gut. Es geht auch ein schöner Wind, der die Temperaturen erträglich macht. Sollen wir auf der Promenade beim Österreicher einkehren, der mit Apfelstrudel und Kaiserschmarrn wirbt? Ach nein, wir gehen lieber zu den Einheimischen, denn es ist ja deren Land. Und so landen wir im Buena Vista Café & Restaurant, und eine schöne Aussicht haben wir dann auch wirklich. So, jetzt wollen wir noch hinauf zur Altstadt, denn die, so hatten wir es gelesen, soll ein richtiges Schmuckkästchen sein. Nur gut, dass wir mit der Yamaha durch die engsten Gassen passen, und dass die Yamaha genug Bums hat mit ihren 125cc und es mit jeder Steigung aufnehmen kann. Immer höher hinauf geht es jetzt zur Casco antiguo de Altea. Hier oben sind alle Häuser schneeweiß und erinnern uns an die weißen Dörfer Andalusiens. Mit viel Schmiedeeisen werden die Häuser verziert. Wir landen dann direkt auf dem Plaza de la Iglesia, dem Kirchplatz, und die blau-weiße Kuppel der Pfarrkirche Virgen del Consuelo hatten wir ja schon aus großer Entfernung sehn können.



das Buena Vista Café macht seinem Namen alle Ehre


 



das einzige, das fehlt, ist der Strand



man kann so schön hier bummeln



durch schmale Gassen geht es hinauf zur Altstadt von Altea



wir landen auf dem Plaza de la Iglesia, dem Kirchplatz in der Altstadt
 

es gibt hier oben eine Aussichtsplattform

Wie hübsch es hier oben ist. Wir parken vor einer Aussichtsplattform und schauen Altea aufs Dach. Dann laufen wir durch einige der schmalen Gassen, die stufenförmig angelegt sind, wie die Calle Santa Bárbara. Hier oben muss man gut zu Fuß sein; manche Sträßchen sind auch mit dem Auto zu befahren (ein kleiner Fiat 500 quetscht sich gerade um eine Kurve), ansonsten sind sie Fußgängern vorbehalten. Viele Ateliers und Kneipen haben sich in den Gassen angesiedelt. Auch hier gefallen uns die vielen Schilder aus Schmiedeeisen. Alles ist hier oben sehr stilvoll. Die Fußböden sind hübsch gepflastert mit Steinen. Treppauf, treppab geht es, und irgendwann landen wir wieder auf dem Kirchplatz. Herbert schießt ein Foto ums andere, und jedes gelingt, jedes ist ein Fotomotiv. Man würde nicht glauben, dass Calpe so einen bezaubernden Nachbarort wie Altea haben kann. Als wir wieder hinunterfahren zur Hauptstraße, sehen wir noch ein gekacheltes Schild mit "Altea - Cúpula del Mediterráneo" darauf. Das bezieht sich wohl auf die blau-weiße Kuppel der Kirche. Auf der Heimfahrt haben wir nun das Meer auf der rechten und somit richtigen Seite von uns, und so kann Annette noch dieses und jenes Foto während der Fahrt schießen. Daheim können wir verschnaufen und uns am relativ leeren Stellplatz erfreuen. Überall sind Lücken, wohin man auch schaut. Jetzt könnten wir direkt noch ein paar Tage dranhängen. 



wir schauen Altea aufs Dach



die blauweiße Kuppel der Pfarrkirche ist nicht zu übersehen



wir steigen die Calle Santa Bárbara hinab



es ist ja so lauschig im Schatten



noch ein Blick in die Calle Santa Bárbara



ein paar Eindrücke von der Casco Antiguo, der Altstadt von Altea


 


 


 



wir fahren wieder hinunter und machen uns auf den Heimweg



jetzt haben wir das Meer auf der richtigen Seite



der Felsen von Calpe kommt in Sicht - er ist das Wahrzeichen der Costa Blanca

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