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Donnerstag, 16. Oktober 2014



morgens um 8 Uhr

Was für eine Ruhe hier ist. Und auch am Morgen ist der Himmel ganz rot und verspricht einen schönen Tag. Wir haben es mit dem Weiterfahren nicht eilig und kommen erst gegen halb elf los. Es geht über die Autobahn, die A7, weiter und auch an Lorca vorbei. Die Landschaft ist spektakulär und so gebirgig. Es wird auch einiges an Landwirtschaft betrieben, aber das Gemüse wächst unter freiem Himmel, nicht in Treibhäusern. Das ist uns gestern schon aufgefallen. Dann geht es durch den Túnel de Lorca mit 1.000m Länge. Irgendwann geht es auf die A91 in Richtung Granada und noch etwas später erreichen wir Andalusien bzw. Andalucía.



weiter geht unsere Fahrt



wir sind wieder auf der A7 - was für eine Landschaft



hier wird viel unter freiem Himmel angebaut



es geht durch den Túnel de Lorca



wir erreichen Andalusien



eine einsame Finca weit und breit

Unser heutiges Ziel ist Vélez-Rubio am Rande der Sierra María. Vélez-Rubio (rot) soll einen Zwillingsort namens Vélez-Blanco (weiß) haben, und was wir über diese beiden Ort lesen, hört sich ganz gut an. Es soll sogar einen Stellplatz in Vélez-Rubio geben. Die Ortseinfahrt ist dann auch sehr hübsch mit den Bergen im Hintergrund. Der Stellplatz findet sich nicht so leicht (die Koordinaten sind falsch und der Straßenname auch); wir müssen erstmal auf dem Plaza del Rey anhalten und auf einen ausgehängten Plan schauen. Dann erreichen wir den Stellplatz. Jede der fünf oder sechs Stellflächen ist abgegrenzt und bestimmt mal richtig hübsch gewesen. Jetzt ist alles etwas schmuddelig und graffitiverschmiert. Es gibt auch Wasser und Strom und eine Entsorgung.



Ankunft in Vélez-Rubio - mit den Bergen der Sierra María als tolle Kulisse



der erste Eindruck ist doch richtig gut



es gibt einen offiziellen Stellplatz mit allem drum und dran

Es ist gerade erst 12 Uhr durch, als wir hier ankommen. In der größten Hitze des Tages wollen wir natürlich nicht losgehen, sondern bis zum späteren Nachmittag warten. Wir sitzen und lesen und um den Mietvertrag müssen wir uns ja auch kümmern. Im Internet wird man zwar bei dem Begriff Formular Mietvertrag erschlagen, sie sind angeblich sogar kostenlos zu haben, aber irgendwie kommt man nicht dran an die Dinger. Einen einzigen können wir zumindest mal komplett lesen, aber der ist so simpel formuliert und so kurz, dass Annette sich entschließt, unseren alten von unserer Rostocker Wohnung abzuschreiben. Sind zwar am Ende acht Seiten, aber dann sind wir auf der sicheren Seite. Gegen halb fünf gehen wir dann mal los in den Ort.



wir spazieren nach Vélez-Rubio hinein

Die große Pfarrkirche, die auf dem Plaza de la Encarnación steht, kann man ja nicht übersehen. Sie ist ein guter Orientierungspunkt für uns auf unserem Bummel durch Vélez-Rubio. Zuerst kommen wir an einem Tor namens Puerta de Granada vorbei. Wir fragen jemanden auf der Straße nach der Touristinformation, weil wir ja noch den Mietvertrag ausdrucken lassen müssen. Die Touristinformation ist in einem Gebäude untergebracht, das auch das Museum beherbergt. Alles ist schick und typisch spanisch hier. Wir lassen uns auch einen Stadtplan geben, aber man sagt uns, wir sollten zur Bibliothek gehen wegen der Ausdrucke.



in diesem Gebäude befindet sich auch die Touristinformation



Vélez-Rubio ist ein netter kleiner Ort



durch ein paar Gassen laufen wir hin zur Pfarrkirche

Die Bibliothek finden wir nicht, aber über mehrere Gassen kommen wir dann erstmal auf den Plaza de la Encarnación. Hier steht auch das Rathaus und manches prächtige Bürgerhaus. Wir folgen dann dem Weg, der im Stadtplan eingezeichnet ist. Durch die Calle Purísima und zur Carrera del Mercado, zu der Stufen hinabführen. (Unterwegs finden wir einen Computerladen, wo man uns den Mietvertrag ausdruckt.) Auf der Carrera del Mercado steht eine Skulptur, die irgendwie unheimlich wirkt. Sie soll an die Semana Santa - die heilige Woche - erinnern. Uns erinnert sie an den Ku Klux Clan. Uns gefallen die schweren Holztüren immer so gut; auch hat man hier schöne Erker aus massivem Holz gebaut. Im Hinterland gefällt uns Spanien ja doch immer gut. Schade nur, dass man hier in Vélez-Rubio mitten in die Altstadt manches moderne Wohnhaus gebaut hat, das jeweils wie ein Klotz aussieht. Über die große Hauptstraße, die Avenida de Andalucía, gehen wir wieder heimwärts und haben bei uns am Stellplatz Nachbarn bekommen. Engländer. Abends hört endlich die Hitze auf. Es wird jetzt auch immer früher dunkel, schon um halb acht.  



die Pfarrkirche befindet sich auf dem Plaza de la Encarnación



ein Blick ins Innere der prächtigen Kirche


 



wir folgen dem im Stadtplan eingezeichneten Weg durch den Ort



sie haben schöne Erker aus Holz



Ankunft auf der Carrera del Mercado



diese Skulptur erinnert an die Semana Santa - die Heilige Woche

Blick auf das Kloster María Immmaculada



dieser schöne Springbrunnen steht auf dem Plaza de la Féria



unsere Tagesroute ca. 71km

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