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Mittwoch, 29. Oktober 2014



wir verlassen das schöne Gelände, das den Stellplatz von Olvera umgibt

Als wir beim Frühstück sitzen, fragen wir uns, ob wir wirklich noch zu dem einen Ort fahren sollen oder nicht doch noch heute bis nach Portugal. Den anderen Ort - Arcos de la Frontera - können wir ja bei unserem nächsten Besuch von Olvera in Angriff nehmen. Denn dass wir irgendwann auch noch ein drittesmal nach Olvera kommen werden, davon sind wir überzeugt. Und jetzt sind wir bereit für Portugal und freuen uns natürlich längst auf unser Lieblingsland. Wir nehmen jetzt auch eine andere Route als im letzten November. Wir fahren über Pruna und Morón de la Frontera.



wir durchfahren und verlassen Olvera

Die Landschaft ist ja wirklich wie gemalt. Wieder geht es an den vielen Eukalyptusbäumen vorbei. Man erkennt diese Bäume an ihrer Rinde, die in langen dünnen Streifen oder Fetzen am Baumstamm hängt. Und man kann Eukalyptusbäume natürlich auch riechen. Nach gut 40km erreichen wir Morón de la Frontera und sehen, dass es hier sogar einen Lidl gibt. Das ist gut, dann können wir jetzt noch weißen Balsamico-Essig kaufen. Weiter geht es dann in Richtung A92, der Autobahn, die uns nach Sevilla bringt.



wir erreichen Morón de la Frontera



lange vor Sevilla erstrecken sich große Industrie- und Gewerbegebiete zu beiden Seiten der Autobahn

Lange vor Sevilla kommen riesige Gewerbegebiete, die sich parallel zur Autobahn erstrecken. Auch jede Menge Verkaufshallen. Dann geht es über die große Brücke, die über den Río Guadalquivir führt. Unser Navi ist an, aber wir müssen uns nur nach der Beschilderung für die A49 in Richtung Huelva richten. Der Autoverkehr ist recht stark, aber wir kommen gut durch, bis wir uns auf der A49, der Autovía del V Centenario wiederfinden. Dieses Stück Autobahn gehört uns nun fast allein. Wir sehen die ersten Storchennester, und viele davon sind bewohnt. Kurz vor der Grenze, bei Ayamonte, tanken wir noch für 1,23 EUR/L. Diese Saras-Tankstelle ist immer besonders günstig.



hier geht es über den Rio Guadalquivir


 



hinter Sevilla, auf der A49, ist nur noch wenig Autoverkehr



kurz vor der Grenze tanken wir noch günstig



über den Grenzfluss, den Rio Guadiana, geht es und hinein nach Portugal

Dann geht es über den Grenzfluss, den Río Guadiana und dann hat Portugal uns wieder. Es ist immer wie eine Heimkehr; hier fühlen wir uns wohl und schon irgendwie heimisch. Wir biegen dann auch gleich auf die Nationalstraße ab und nach Castro Marim. In Castro Marim werden wir auf dem Stellplatz wohl nicht unterkommen, denken wir uns. Aber nix da, es sind noch zwei Plätze frei. Da sind wir froh, hier erstmal zum Stehen zu kommen. Und das Wohnmobil aus Leer, das uns auf der Autobahn vorhin in einem Affenzahn überholt hat, ist jetzt hier unser übernächster Nachbar. Wir haben sogar noch einigen Platz vor unserer Haustür. Herbert will gleich die Yamaha herausholen und nach Vila Real de Santo António zu Vodafone fahren. Annette würde die 4km auch zu Fuß gehen, aber es ist irre heiß, fast noch schlimmer als in Andalusien, wer hätte das erwartet? Und so holen wir die Yamaha heraus und fahren los.



ganz schön voll ist es auf dem Stellplatz von Castro Marim



wir fahren erstmal nach Vila Real de Santo António

Es ist halb drei Ortszeit (in Portugal ist man ja eine Stunde zurück). Der Vodafone-Laden ist durchgehend geöffnet, aber es hängt ein Schild an der Tür: Fechado (geschlossen). Na, das ist bestimmt nur mal kurz für die Angestellte. Und tatsächlich. Nach fünf Minuten geht die Tür wieder auf. Vodafone hat die Tarife geändert. Der Zugang geht nun für 3 oder 7 oder 30 Tage. Wir nehmen dann einen 7-Tage-Zugang mit 4GB Volumen. Wir können aber jederzeit zwischen den Tarifen wechseln. Wie gut, dass in Portugal jeder die englische Sprache beherrscht und wir das alles erfragen können. In Spanien geht das nicht. Wir fahren dann auch gleich wieder heim und erholen uns erstmal ein wenig von der Fahrt. Abends stellen sich drei Wohnmobile auf die Flächen, die eigentlich zum Rangieren und Durchfahren gedacht sind. Ein goldenes Licht legt sich aufs Land, das es wohl nur in Portugal gibt. Aber es wird auch ruckzuck dunkel. Es ist ein unwahrscheinlich warmer Abend; die Temperaturen wollen einfach nicht heruntergehen. Ach, wir freuen uns auf eine schöne Zeit in Portugal.



durch die Straßen von Santo António geht es und zu Vodafone



es geht zurück nach Castro Marim



Abend wird es in der Algarve



unsere Tagesroute ca. 265km

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