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Montag, 20. Oktober 2014



um 9 Uhr können wir uns auf einen der freigewordenen Plätze stellen

Es kräht der Hahn, es schreit der Esel und es riecht (stinkt) nach Feuer - so beginnt unser Tag. Um 9 Uhr fährt das erste der fünf Wohnmobile weg, sodass wir schnell auf den freigewordenen Platz fahren können. Dann stehen wir zumindest unter Dach und Fach. Die Hitze lässt auch nicht lange auf sich warten. Wir überlegen, ob wir mal hochgehen sollen nach Olvera; wir bräuchten etwas Obst und Gemüse. Und welchen Weg wir nehmen sollen. Den extrem steilen, aber kürzeren oder den etwas weniger steilen, aber etwas längeren Weg hinauf. Wir entscheiden uns für den etwas längeren Weg und gehen um halb elf los. Noch vor der größten Hitze. Olvera gefällt uns dann wie eh und je. Hier waren wir im November des letzten Jahres ja schon einmal. Man hat gute Einkaufsmöglichkeiten und die Stadt selbst ist richtig hübsch. Die weißen Häuser, die vielen Orangenbäume in den Vorgärten der Häuser, die vielen kleinen Geschäfte - hier geht es nicht touristisch zu.



wir nehmen den längeren Weg hinauf nach Olvera


 


 



Olvera ist eine hübsche kleine Stadt



überall stehen Orangenbäume

Wir haben Annettes alte Sandalen einstecken, bei denen das Fußbett kaputt (zerrissen) ist. Im Ort gibt es einen Schuster, aber der will, dass wir eine Einlegsohle hernehmen sollen. Das wollen wir nicht. Dann geht es weiter zur Apotheke für eine Creme für Herberts Füße. Bei Día kaufen wir noch ein paar Gurken, Paprika, Äpfel und Brot. Beladen wie die Esel machen wir uns an den Abstieg. Jetzt nehmen wir die steile Straße, die wir gestern gekommen sind. Als wir wieder am Stellplatz sind, will das allerletzte noch verbliebene Wohnmobil gerade losfahren. Sehr gut, denn jetzt können wir uns ganz an den Rand stellen, und immer so, dass die Seite mit dem Kühlschrank im Schatten steht. Auf diese Weise können wir auch den ganzen Nachmittag im Schatten sitzen. Dann kümmern wir uns um Herberts einen Fuß, bei dem die Haut sehr angegriffen ist. Ist bestimmt ein Fußpilz. Dann schnippelt Annette die Gurken und pellt die gekochten Kartoffeln für einen weiteren Kartoffel-Gurkensalat. Denn bei diesen Temperaturen wollen wir nichts großes essen. Abends um 19 Uhr beim Abwasch sind es immer noch 32°C an Bord mit einer Luftfeuchtigkeit von unter 21%. Solche Werte hatten wir in Calpe an keinem einzigen Tag. Wir sind halt in Andalusien. Abends stehen wir hier mit einem holländischen und einem englischen Wohnmobilpaar, und es stinkt jetzt noch mehr nach Feuer.



beim Día kaufen wir ein



für den Rückweg nehmen wir jetzt die extrem steile Straße



jetzt sind wir die einzigen und haben uns ganz nach außen gestellt



ein Fußbad vor der Fußpflege



Annette bereitet alles vor für den Kartoffel-Gurkensalat

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