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Donnerstag, 02. Oktober 2014



auf der Avenida Madrid

Nachdem gestern so rein gar nichts passiert ist, es geregnet hat und Annette den halben Tag verschlafen hat, wollen wir heute zum Notar fahren mit der leidigen Vollmacht. Den Text dafür hatte uns der türkische Anwalt gestern noch per Email geschickt. Auf der Avenida Madrid in Calpe soll es eine deutsche Notarin geben. Und wir finden die Straße auch auf Anhieb. NOTARIA - so steht es an der Hausfassade. Dann Schilder für die deutsche Notarin und das spanische Notariat. Im ersten Moment, weil es drinnen im Gebäude keine konkreten Schilder mehr gibt, gehen wir ins spanische Notariat. Dort sagt man uns, dass man unsere Vollmacht auf spanisch bräuchte. Aber wir sollten einfach die andere Tür im Hausflur nehmen, wo wir die Deutsche finden würden. Stracks gehen wir dorthin, aber die Deutsche sagt uns, dass sie die Vollmacht nur anwaltlich bestätigen könne. Sie sei keine Notarin. (Da haben wir wohl falsch geguckt auf ihrer Webseite.) Sie schickt uns zurück in spanische Notariat. Nur gut, dass es dort eine deutschsprechende Spanierin gibt, die uns alles erklärt. Sie sagt uns, dass wir die Vollmacht in einem Übersetzungsbüro übersetzen lassen und dann beglaubigen lassen müssten. Dann hätten wir beide Versionen, deutsch und spanisch. (Mit der spanischen können wir später eh nichts mehr anfangen.) Sie sagt, dass das alles ziemlich teuer sei und daher das beste, wenn wir zum deutschen Konsulat in Alicante führen. Dort würde man unsere deutsche Vollmacht direkt beglaubigen können. Auch bräuchten wir auf diese Weise die sogenannte Apostille nicht. (Auf die hatte uns der türkische Anwalt aber extra  hingewiesen.) Aber egal erstmal. Die Version mit dem Konsulat gefällt uns am besten. Vielleicht, dass wir uns einen Leihwagen nehmen, statt mit dem Monster von Phoenix nach Alicante hinein. Jetzt packen wir erstmal den ganzen Papierkram, den man uns mitgibt, zusammen und verlassen das Notariat.



hier geht's lang zum Notariat



wir fahren hinauf zum Stadtteil La Manzanera



unten an der Promenade parken wir die Yamaha


 



auch im Oktober wird noch munter gebadet

Mit der Yamaha fahren wir nun ein wenig spazieren. Den Berg hinauf und zum Stadtteil namens La Manzanera. Da oben stehen nette Häuschen mit Blick auf den großen Felsen, den Peñon de Ifach. Wir knattern ein wenig umher und fahren dann wieder hinunter in die Stadt. Parken die Yamaha an der Promenade und wollen jetzt ein paar Schritte tun. Aber irgendwie irren wir planlos durch die Straßen, die alle gleich aussehen. Fahren wir besser wieder nach etwas oberhalb in die Altstadt, die Casco Antiguo. Wir laufen dann die Carrer de la Justicia hinauf. Hier oben ist es wirklich ganz nett für einen so künstlichen Ort. Auf dieser Straße sehen wir auch einen deutschen Zahnarzt. Herbert hat seit einigen Tagen etwas mit seinen Zähnen. Spazieren wir also jetzt in die Praxis. Herbert wird auch sogleich drangenommen, aber der Zahnarzt meint, dass sich nix fehlt an den Zähnen. Na, umso besser.



nun sind wir in der Altstadt, der Casco Antiguo



beim deutschen Zahnarzt auf der Carrer de la Justicia



wir bummeln durch die Altstadt von Calpe

Wir kommen dann an einen schönen Stadtplatz, wo das Wasser im Springbrunnen unermüdlich rauscht. Was für eine schöne kleine Oase in der Hitze. Wir laufen noch etwas weiter bis zur Kirche Iglesia Parroquial Virgen de las Nieves, die man in den 1970er Jahren gebaut hat, und zwar auf die Fläche einer Bastion, die früher dort gestanden hat. Wir bewundern dann noch ein paar weitere schmale Gassen, die sehr pflanzenbestanden sind. Anschließend setzen wir uns ins Café am Springbrunnen und verschnaufen dort ein wenig. Dann machen wir uns auf den Heimweg und nehmen bei Mercadona noch drei Doraden mit. Als sie die Fische aus dem Eis nehmen, sehen sie viel größer aus. Da hätten auch zwei Fische gereicht. Na egal. Um 14 Uhr sind wir daheim und Annette lässt eine Maschinenladung Wäsche waschen. Der neue Wäscheständer ist ganz toll und so robust. Abends braten wir die Doraden in der neuen Elektropfanne. Plötzlich sind tausend Fliegen da, sodass wir dann drinnen essen müssen. Das hatten wir anderntags auch schon mal tun müssen. Der Stellplatz ist nun mittlerweile auch viel voller geworden. Mal schauen, wie lange wir hier noch bleiben werden.



auf diesem Platz befindet sich die moderne Kirche aus den 1970er Jahren



es ist hübsch hier oben


 



die Kirche wird noch von den alten Mauern der Bastion umringt


 


 



am Brunnen können wir uns etwas abkühlen



auf der Carrer de la Justicia - rechts das Haus vom Zahnarzt



Platz ohne Ende auf dem neuen Wäscheständer



abends braten wir die drei Doraden

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