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Samstag, 04. Oktober 2014

Gern hätten wir heute einen Ausflug mit der Yamaha gemacht, aber Herbert kann kaum gehen. Entweder ist es die Bandscheibe oder der Ischias. Jedenfalls tut es ihm da hinten im Kreuz irre weh. Das war schon die ganzen Tage latent vorhanden, aber heute ist es ganz arg. Und so müssen wir halt wieder am Platz bleiben. Annette macht sich an die zweite Ladung Wäsche und putzt dann auch noch die Auffahrklötze, die wir uns auf dem FKK-Camp Eglantière ganz verhunzt hatten. Während sie mit den Klötzen und der Waschschüssel hantiert, kommt unser englischer Nachbar zu ihr und fragt, ob wir jetzt abreisen wollen? Nein, sagt Annette, erst am Dienstag. Oh good, sagt er. Wenn wir bleiben, bleibt er mit seiner Frau auch noch. Denn sein Wohnmobil und unseres sind die einzigen, die hier auf dem Platz noch der Länge nach stehen. Alle Neuankömmlinge, die in den letzten zehn Tagen gekommen sind, stehen Tür an Tür im rechten Winkel zu uns. Er und wir haben noch den meisten Platz und niemanden unmittelbar vor unserer Haustüre. Abends braten wir wieder zwei Doraden, die Annette bei Mercadona gekauft hatte. Unser Nachbar läuft ihr auf dem Weg zum Abwasch über den Weg und sagt, dass er nun doch umziehen müsse. Der Betreiber hätte ihn angesprochen; er soll sich nun doch auch im rechten Winkel hinstellen. (Für uns wäre das das Signal zum Aufbruch, aber wir passen eh nicht mehr im anderen Winkel hierher. Dafür ist der Platz schon viel zu voll. In Spanien wird immer alles so ausgeschlachtet bis zum letzten Zentimeter. Auf Campingplätzen sieht es nicht anders aus.) Abends wird es heute richtig windig, fast stürmisch. Ein blöder Tag geht zu Ende. Wir fühlen uns auf dem Stellplatz auch nicht mehr wohl.

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